Start
Bilder
Über mich
Partner
Gästebuch
Impressum
   
 
 
News
 
Erfolgsserie auf dem Nürburgring geht weiter

„Es läuft in dieser Saison auf dem Nürburgring bisher alles optimal. Bei allen fünf VLN-Rennen haben wir die Klasse SP8 gewonnen. Dadurch liegen wir in der VLN-Meisterschaftstabelle aktuell auf Platz zwei. Und darüber hinaus haben wir auch tolle Platzierungen im Gesamtklassement eingefahren“, freute sich der Kaiserslauterner Mike Jäger nach dem Rowe 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen.

Nach sechs Stunden überquerte Ferrari 458 des Teams Racing One auf Platz 12 unter 168 Teilnehmern auf dem Nürburgring die Ziellinie. Zudem hatte Jäger mit seinen Teamkollegen Christian Kohlhaas und Stephan Köhler erneut souverän die Klasse gewonnen. Bereits im Training hatte das Team überlegen Bestzeit gefahren. Die Rundenzeit von 8.29,753 Minuten reichte für Rang 20 in der Gesamtwertung. Die schnellste Rennrunde (8.30,884 Minuten) machte den Triumph für das Ferrari-Trio an diesem Tag komplett.

Das Wetter spielte in der Eifel wieder mit. Sonnenschein und angenehme Temperaturen herrschten während der kompletten sechs Stunden. Jäger fuhr beim morgendlichen Training als Dritter den Ferrari über die Nordschleife. „Da meine Kollegen schon eine Topzeit vorgelegt hatten, musste ich nichts mehr riskieren. Da dichter Verkehr herrschte, habe ich keine freie Runde gehabt und bin nur noch auf Sicherheit gefahren.“

Im Rennen setzte sich Jäger diesmal als dritter Pilot ins Auto. „Zu diesem Zeitpunkt lagen wir bereits komfortabel in Führung. Ich musste nur noch die Position verwalten“, so der Kaiserslauterner: „Der Ferrari war auch beim VLN-Saisonhöhepunkt wieder einmal perfekt vorbereitet. Ein großes Lob an das Team. Obwohl teilweise dichter Verkehr auf der Strecke herrschte, hat das Fahren wieder großen Spaß gemacht.“

Als nach sechs Stunden der Ferrari die Zielflagge sah, war die Freude groß im Team. Jäger: „Ich hoffe, es geht so weiter in dieser Saison. Denn im Moment können wir uns berechtigte Chancen auf den VLN-Meistertitel ausrechnen. Unsere Ausgangssituation ist auf jeden Fall sehr gut.“

 
Erfolgsbilanz in der VLN bleibt makellos

„Eigentlich wollte ich in dieser Langstreckensaison auf dem Nürburgring gar nicht mehr fahren. Aber nachdem ich mich kurzfristig für die Teilnahme an den ersten Rennen in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring entschieden hatte, entwickelte sich die Saison zu einer der erfolgreichsten in meiner Motorsportkarriere. In vier VLN-Rennen gab es vier Klassensiege und phantastische Platzierungen im Gesamtklassement“, erläuterte der Kaiserslauterner Mike Jäger nach der 49. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy.

Zum vierten Mal in diesem Jahr hatte er mit seinen Partnern Christian Kohlhaas und Stephan Köhler im Ferrari 458 des Teams Racing One überlegen die Klasse SP8 gewonnen. Darüber hinaus zu hatte das Team ebenfalls Trainingsbestzeit gefahren und die schnellste Rennrunde erzielt. Platz 13 in der Gesamtwertung bedeutete im 135 Teilnehmer starken Feld ein großartiges Abschneiden.
Die äußeren Bedingungen waren an diesem Tag fast ideal in der Eifel. Die Sonne schien und die Temperaturen lagen im angenehmen Bereich. Jäger ging im morgendlichen Training als erster Pilot mit dem Ferrari auf die Strecke. „Es herrschte allerdings dichter Verkehr auf der Strecke und ich habe keine freie Runde gefunden, Deshalb mussten diesmal meine Teamkollegen für eine schnelle Rundenzeit sorgen“, so Jäger. Die Rundenzeit von 8.31,274 Minuten reichte locker für die Pole in der Klasse SP8 und Startposition 19 im Feld.

Jäger saß diesmal beim Start im Auto. Der Kaiserslauterner setzte sich sofort an die Spitze der Klasse und baute die Führung kontinuierlich aus. In der Gesamtwertung arbeitete er sich bis in die Nähe der Top 10 vor. Jäger: „Der Ferrari lief perfekt. Ich hatte keine Schwierigkeiten anfangs mit schnellen Runden einen Vorsprung auf die Konkurrenz herauszufahren. Leider gab es danach durch einige Unfälle und Code-60-Zonen keine freien Runden mehr.“

Anschließend brachten Jägers Teampartner den Ferrari problemlos über die 4-Stunden-Distanz. Nachdem der Klassensieg und Rang 13 sicher war, freute sich die komplette Racing-One-Mannschaft. „Das hat weder großen Spaß gemacht. So könnte die Saison bei den nächsten Rennen weitergehen“, triumphierte Jäger am Ende. Aktuell liegt das Trio durch die Erfolgsserie auf Platz zwei in der VLN-Meisterschaftstabelle.
 
Erfolgsserie geht weiter

„Das war das dritte Rennen in dieser Saison. Und es war der dritte Sieg. Im Moment läuft es für auf dem Nürburgring optimal“, freute sich der Kaiserslauterner Mike Jäger nach dem dritten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem 60. ADAC ACAS H&R-Cup. Erneut hatte er mit seinen Partnern Christian Kohlhaas und Stephan Köhler hatte Jäger im Ferrari 458 des Teams Racing One souverän die Klasse SP8 gewonnen. Dazu hatte das Trio auch die Trainingsbestzeit gefahren und die schnellste Rennrunde hingelegt. Dazu belegte das Team einen großartigen 14. Platz im Gesamtklassement.

Es war für einen der ersten Sommertage recht kühl in der Eifel. Das bedeutete allerdings gute Bedingungen für das morgendliche Training. Bei trockener Strecke gaben die Motoren ordentlich Leistung ab. Jäger, der zum Schluss noch die Trainingsbestzeit mit dem Ferrari in der Klasse fuhr: „Die Streckenbedingungen waren zwar gut, dafür herrschte aber dichter Verkehr. Und zahlreiche Unfälle sorgten lange für mehrere Code-60-Zonnen. So war lange Zeit an keine schnelle Runden zu denken.“ Die Rundenzeit von 8.30,741 Minuten reichte überlegen zu Startplatz 1 in der Klasse SP8 und Startposition 19 im 161 Teilnehmer großen Feld.
Jäger fuhr diesmal wieder den Schlussturn. Kohlhaas und Köhler hatten in den ersten beiden Stints keine Schwierigkeiten, den Ferrari souverän an die Spitze der Klasse zu bringen und auch im Gesamtklassement weiter nach vorn zu kommen. Jäger: „Im Prinzip war schnell klar, dass ich zum Schluss das Auto nur noch nach Hause tragen musste. Wir hatten die Konkurrenz deutlich im Griff.“

Als Jäger sich zum Schluss in den Ferrari setzte, hatte das Team schon mehr als vier Minuten Vorsprung in der Klasse und lag auf Rang 14 in der Gesamtwertung. Jäger: „Ich musste nur konstant meine Runden fahren und konnte auf  jedes Risiko verzichten.“ Am Ende überquerte der Ferrari mit zwei Runden Vorsprung als Klassensieger  die Ziellinie und belegte Gesamtrang 14. „Ich hoffe, dass die Saison so weiter geht. Team und Auto funktionieren derzeit einfach perfekt“, so Jäger.

 
Erfolgreicher Samstag in der Eifel

„So macht Motorsport einfach großen Spaß. Wir waren im Training die schnellsten Fahrer in unserer Klasse und haben dann überlegen auch das Rennen gewonnen. Dazu waren das Wetter und die Atmosphäre in der Eifel wieder einmal grandios. Ein schöner Renntag“, war der Kaiserslauterner Mike Jäger nach dem Fallen der Zielflagge beim zweiten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem 43. DMV 4-Stunden-Rennen, sichtlich zufrieden. Gemeinsam mit seinen Partnern Christian Kohlhaas und Stephan Köhler hatte Jäger im Ferrari 458 des Teams Racing One souverän die Klasse SP8 gewonnen und einen starken Platz 22 in der Gesamtwertung unter 179 Startern belegt.

Das Wetter war an diesem Tag am Nürburgring großartig. Nur am frühen Morgen war es kalt, später sorgte die Sonne für einen wunderschönen Frühlingstag. Im Training bei fast idealen Bedingungen zeigten alle drei Ferrari-Piloten eine starke Leistung und blieben unter der Grenze von 8.30 Minuten. Am Ende setzte Jäger die Topzeit mit 8.26,491 Minuten, das bedeutete Rang 33 im Gesamtklassement und die überlegene Bestzeit in der Klasse. Jäger: „Es war eine gute Runde, aber sicherlich noch nicht perfekt. Ich bin zweimal aufgehalten worden und habe sicherlich einige Sekunden verloren. Aber es gehört auch immer Glück dazu, eine freie Runde auf dem Nürburgring zu finden.“

Köhler fuhr den Start und Kohlhaas war diesmal als Zweiter dran. Von Beginn an lag der Ferrari in Führung und baute diese kontinuierlich aus. Jäger: „Ich habe in der Box gesessen und mir das Geschehen angeschaut. Ich wusste schon sehr früh, dass wir heute einen weiteren Sieg holen würden.“

Als Jäger dann zum Schluss den Ferrari übernahm, lag er deutlich in Führung und musste den weiteren Sieg nur noch nach Hause fahren. Jäger: „Das war eine einfache Aufgabe, da der Vorsprung sehr groß war. Ich habe trotzdem viel Spaß gehabt, da ich noch einige schnelle Runden fahren konnte. Und dann haben wir wie schon mehrfach zuvor unsere Siegerpokale abgeholt.“

 
Perfekter Saisonauftakt in der Eifel

„An diesem Saisonauftakt gibt es wirklich nichts auszusetzen. Wir haben überlegen die Klasse gewonnen, sind von der Pole-Position ins Rennen gestartet und haben auch noch die schnellste Rennrunde gefahren“, freute sich der Kaiserslauterner Mike Jäger nach dem Ende des ersten Laufs der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2018. Dazu hatte er im Ferrari 458 des Teams Racing One an diesem Tag nicht nur die Klasse SP8 gewonnen, sondern auch noch einen glänzenden 27. Rang im Gesamtklassement errungen.

Bei der 64. ADAC Westfalenfahrt waren 180 Teams angetreten. Bei guten äußeren Bedingungen in der Eifel – nur am Morgen war es kalt und nebelig, später kam die Sonne heraus - zeigte das Ferrari-Team bereits im Training eine starke Leistung. Mike Jäger war wie im Vorjahr mit Christian Kohlhaas und Stephan Köhler angetreten. „Wir verstehen uns sehr gut und ergänzen uns auch im Auto ideal“, so Jäger. „Die Bedingungen waren am Vormittag schon großartig, aber dann hat Stephan eine echte Traumrunde rausgehauen.“ Mit einer Rundenzeit von 8.24,921 Minuten holte sich das Trio mit großem Vorsprung den besten Startplatz in der Klasse und landete in der Gesamtwertung auf einem glänzenden 26. Platz. Denn an diesem Tag waren erneut mehr als 20 GT3-Fahrzeuge am Start auf dem Nürburgring.

Jäger fuhr den ersten Stint. „Der Ferrari war an diesem Tag einfach großartig. Ich hatte keine Schwierigkeiten die Führung zu verteidigen und den Vorsprung immer weiter auszubauen. Es hat einfach nur Spaß gemacht. Ich habe das Auto dann auf Position eins übergeben und musste dann nur noch abwarten, bis meine Kollegen den Wagen ins Ziel gebracht haben.“

Köhler und Kohlhaas machten keine Fehler und hatten dadurch auch kein Problem, den ersten Sieg in der Saison 2018 unter Dach und Fach zu bringen. Jäger: „Eine tolle Vorstellung. Souverän in der Klasse und die Platzierung in der Gesamtwertung war auch respektabel. So könnte es von mir aus ruhig in der Saison so weitergehen. Aber in diesem Jahr schaue ich nur von Rennen zu Rennen. Und zunächst freue ich mich über den gelungenen Einstand.“
 

Sag niemals nie zum Nürburgring

„Eigentlich wollte ich in diesem Jahr nicht mehr fahren“, stellt der Kaiserslauterner Mike Jäger kurz vor Beginn der Saison der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring fest. „Aber dann hat sich kurzfristig noch eine gute Gelegenheit ergeben, wieder auf dem Nürburgring zu fahren. Da konnte ich nicht Nein sagen und habe mich entschieden, zunächst einmal eine weitere VLN-Saison zu beginnen.“

Für Mike Jäger war der Rücktritt schon beschlossene Sache. Die Saison 2017 im Ferrari 458 von Racing One war richtig gut. Zusammen mit meinen Partnern Christian Kohlhaas und Stephan Köhler habe ich bei neun Rennen sechsmal die Klasse SP8 gewonnen. Einmal sind wir Zweiter geworden. Dazu gab es noch einige gute Resultate in der Gesamtwertung geholt. Das Team hat hervorragend gearbeitet und das Auto hat großartig funktioniert“, so Jäger. „Zum Abschluss waren wir dann noch auf der VLN-Siegerehrung und beim großen Ferrari-Fest in Italien. Ein fast perfektes Ende der Karriere.“

Aber dann kam die Anfrage der Kollegen, ob Jäger sich vielleicht doch noch eine Saison auf dem Nürburgring vorstellen könne. „Ich habe dann noch einmal überlegt und mich dann für einen Rücktritt vom Rücktritt entschieden.“ Also startet das Team von Racing One mit dem Ferrari 458 in der gewohnten Besetzung in die VLN-Saison 2018. Mike Jäger, Stephan Köhler und Christian Kohlhaas wechseln sich wieder hinter dem Lenkrad ab.

Die Ziele sind für Jäger die gleichen wie in den Vorjahren. „Wir wollen natürlich wieder die Klasse gewinnen und möglichst weit im Gesamtklassement nach vorn kommen. Die Fahrermannschaft kennt sich schon lange und der Ferrari ist schnell sowie zuverlässig. Ob ich die gesamte Saison fahre, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Wir fangen erst einmal an, sind hoffentlich so erfolgreich wie in der Vorsaison und dann sehen wir einmal, wie es weiter geht.“
 
Ein fast perfekter Saisonabschluss

„Es war ein tolles Saisonfinale. Wir haben zum sechsten Mal in diesem Jahr die Klasse SP8 gewonnen. Wir haben im Training die Pole-Position geholt und im Rennen die schnellste Runde der Klasse gedreht. Dazu sind wir im Gesamtklassement auf Platz 20 ins Ziel gekommen. Einzig das Wetter hat nicht mitgespielt. Es war empfindlich kühl und der Himmel war grau. Dazu gab es Regenschauern. Aber das kennt man in der Eifel ja“, stellte der Kaiserslauterner Mike Jäger nach dem Ende des letzten Laufs der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2017, dem 42. DMV Münsterlandpokal, sachlich fest.

Jäger war wie gewohnt im Ferrari 458 vom Team racing one angetreten. Dort teilte er sich das Cockpit mit den Fahrerkollegen Christian Kohlhaas und Stephan Köhler. Das morgendliche Training fand bei kalten, aber trockenen Bedingungen statt. Am Ende stand der Ferrari mit einer Rundenzeit von 8.36,107 Minuten auf dem besten Startplatz der Klasse SP8 und auf Rang 22 unter insgesamt 146 Teilnehmern. Jäger: „Die Verhältnisse waren nicht schlecht. Allerdings setzte auf meiner letzten schnellen Runde leichter Nieselregen ein, so war eine Verbesserung leider nicht möglich.“

Das Rennen begann mit einer Schrecksekunde. Nachdem es kurz vor dem Start geregnet hatte, fuhr fast das gesamte Feld auf Regenreifen. Die rutschigen Bedingungen wurden dem Ferrari fest zum Verhängnis. Jäger: „Startfahrer Kohlhaas wurde unverschuldet in der ersten Kurve in eine Kollision verwickelt. Aber zum Glück gab es nur einige Beulen.“ Die Aufholjagd trug anschließend schnell Früchte. Beim ersten Boxenstopp lag das Trio Jäger/ Kohlhaas/Köhler bereits in der der Klasse wieder in Front.

Jäger setzte sich als letzter Fahrer an diesem in den Ferrari. „Ich habe das Auto mit einem Vorsprung übernommen. Es hat Spaß gemacht. Deshalb bin ich im letzten Rennen des Jahres zum Schluss noch ein paar schnelle Runden gefahren. Im Ziel hatten wir dann über eine Runde Vorsprung auf die Konkurrenz in der Klasse. Auch Rang 20 im Gesamtklassement konnte sich sehen lassen. Die Saison 2017 war richtig gut. Wir haben bei neun Rennen sechsmal die Klasse gewonnen und sind einmal Zweiter geworden. Dazu haben wir einige gute Resultate in der Gesamtwertung geholt. Das Team hat hervorragend gearbeitet und der Ferrari hat überragend funktioniert.“

 
Wieder eine fehlerfreie Vorstellung auf dem Ring

„Wir hatten wieder einmal typisches Eifelwetter. Es war kalt und grau, dazu begann es, immer wieder zu regnen. Die Bedingungen waren wirklich kompliziert. Es gab jede Menge Möglichkeiten, Fehler zu produzieren. Umso schöner, dass unser Team es wieder geschafft hat, nahezu fehlerfrei durchzukommen“, war der Kaiserslauterner Mike Jäger nach dem Ende des achten Laufs der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem 49. ADAC Barbarossapreis, sichtlich zufrieden.

Im Ferrari 458 vom Team racing one lag er gemeinsam mit seinen beiden Fahrerkollegen Christian Kohlhaas und Stephan Köhler im Ziel auf Platz eins in der Klasse SP8 und auf Rang 16 im Gesamtklassement unter 159 Teilnehmern. Jäger: „Das war wieder ein optimales Ergebnis. Zumal wir auch noch die beste Trainingszeit der Klasse und die schnellste Rennrunde gefahren sind.“

Beim morgendlichen Training war es noch trocken, aber empfindlich kühl. „Es war schwierig die Reifen auf Temperatur zu bringen, deshalb sind wir auch nicht die gewünschte Zeit gefahren. Aber es hat trotzdem für den Spitzenplatz gereicht. Im Feld war dies die Startposition 24“, so Jäger. Bis zum Rennstart gab es deshalb noch einige kleine Veränderungen am Ferrari. Jäger saß als erster Im Auto. Von Beginn an dominierte er die Klasse und arbeitete sich konsequent in der Gesamtwertung nach vorn.

Im Rennen gab es keinerlei Probleme. „Das Auto war perfekt. Ich hatte keine Schwierigkeiten, die Konkurrenz in Schach zu halten. Einzig die ständig wechselnden Bedingungen waren eine echte Herausforderung. Man durfte keine Sekunde unkonzentriert sein“, erklärte Jäger nach seinem Stint. Er übergab den Ferrari auf Platz eins in der Klasse und Rang 18 im Gesamtklassement.

Die Teamkollegen verwalteten anschließend die gute Position des Ferrari. Auch Kohlhaas und Köhler machten bei den wechselhaften Wetterbedingungen keinen Fehler mehr. Auf Platz 16 in der Gesamtwertung und als überlegener Klassensieger überquerte der Ferrari schließlich nach vier Stunden die Ziellinie. „Jetzt müssen wir diese Leistung noch einmal beim Saisonfinale der Langstreckenmeisterschaft wiederholen, dann können wir zufrieden in die Winterpause gehen“, hofft Jäger für das nächste Rennen.

 
Erfolgreich und nahezu fehlerfrei

„Die äußeren Bedingungen waren heute gut. Es war trocken, nicht zu warm und zeitweise hat die Sonne geschienen. Es hätte heute richtig schnell sein sollen. Aber es war ein recht langsames Rennen und wir hatten auch unsere kleinen Problemchen. Trotzdem hat es wieder zu einem klaren Klassensieg gereicht. Damit konnten wir sehr zufrieden sein“ freute sich der Kaiserslauterner Mike Jäger nach dem Ende des siebten Laufs der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem 57. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen. Im Ferrari 458 von racing one lag er im Ziel auf Platz eins in der Klasse SP8 und auf Rang 21 im Gesamtklassement unter 165 Teilnehmern.

Beim morgendlichen Training war es trocken und kühl. Ideale Voraussetzungen für eine schnelle Runde. Aber das Fahrertrio von racing one – neben Jäger noch Christian Kohlhaas und Stephan Köhler – hatte zunächst dichten Verkehr und dann einen leichten Ausrutscher. Jäger: „Das hat unseren Zeitplan durcheinander gebracht. Deshalb haben wir auf eine schnelle Runde zum Schluss verzichtet. Zumal wir die schnellste Zeit in der Klasse sicher hatten.“ Die 8.41,715 Minuten waren sicher keine Traumzeit, reichten in der Gesamtwertung aber für Platz 32.

Das Rennen verlief zunächst nach Plan. Startfahrer Köhler hielt die Führung in der Klasse und arbeitete sich langsam im Gesamtklassement nach vorn. Anschließend übernahm Jäger den Ferrari 458. „Nachdem ich das Auto übernommen hatte, war auf der Strecke kaum noch normales Fahren möglich. Es gab zahlreiche Unfälle, viele gelbe Flaggen und Code-60-Zonen. Es war schwer, einen Rhythmus zu finden.“

Trotzdem hatte der Ferrari keine Probleme die Topplatzierung zu halten. Auch Schlussfahrer Kohlhaas kam unbeschadet durch. Als der siebte VLN-Lauf 27 Minuten vor Ende aus Sicherheitsgründen abgebrochen wurde, da sich zwischen der Fuchsröhre und dem Adenauer Forst ein Unfall mit vier Fahrzeugen ereignet hatte, führte das Ferrari-Trio souverän die Klasse an und lag auf Gesamtrang 21. Jäger: „Ein toller Erfolg. Wir waren die Schnellsten in Training und Rennen und haben die Klasse gewonnen. Die Rundenzeiten waren heute sicherlich nicht optimal, aber das Geschehen auf der Piste hat einfach nicht mehr zugelassen.“

 
Toller Renntag in der Eifel

„Das hat Spaß gemacht. Wir haben wieder einen perfekten Renntag hingelegt. Wir haben die Trainingsbestzeit in der Klasse geholt, die Klasse gewonnen und die schnellste Rennrunde gefahren. Wir hatten mit dem Ferrari 458 von racing one keinerlei Probleme und konnten bis auf Rang 18 im Gesamtklassement nach vorne fahren“, war Mike Jäger aus Kaiserslautern nach dem Ende des sechsten Laufs der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem 40. RCM DMV Grenzlandrennen, sichtlich zufrieden. 158 Teilnehmer waren bei schwierigen äußeren Bedingungen auf die 4-Stunden-Distanz ins Rennen gegangen. Nach dem Start auf trockener Piste setzte bald immer wieder Regen ein und stellte die Teams vor immer neue Herausforderungen.

Das morgendliche Training begann aufgrund von Nebel mit 15-minütiger Verspätung. Das Team racing one hatte am Ende der Trainingssitzung bei immer besser werdenden Bedingungen kein Problem, den Ferrari 458 auf die Pole-Position der Klasse SP8 zu stellen. Jäger fuhr mit der Rundenzeit von 8.37,759 Minuten die schnellste Runde der Klasse, das bedeute zugleich Rang 27 in der Gesamtwertung. Jäger: „Es war eine gute Runde, allerdings nicht optimal. Ich hatte viel Verkehr und zahlreiche gelbe Flaggen. Trotzdem war ich sehr zufrieden. Das Auto hat perfekt funktioniert.“

Das Rennen lief für das Ferrari-Trio, neben Jäger saßen wie gewohnt Stephan Köhler und Christian Kohlhaas am Steuer, nahezu perfekt. Startfahrer Kohlhaas übernahm sofort die Führung in der Klasse und arbeitete sich im Gesamtklassement schnell in die Top 20 vor. Köhler, als zweiter Pilot, fuhr mit 8.31,575 Minuten die schnellste Rennrunde mit dem Ferrari in dieser Saison. Schlussfahrer Jäger musste dann nur noch die Position verwalten und den Ferrari sicher ins Ziel bringen. Jäger: „Ich bin dann nur noch auf Sicherheit gefahren und habe nichts mehr riskiert. Ich habe trotzdem versucht, den Ferrari soweit wie möglich im Gesamtklassement nach vorne zu bringen. Das ist gelungen.“

Am Ende überquerte der racing-one-Ferrari auf Position 18 die Ziellinie und gewann souverän die Klasse. Jäger: „Endlich sind wir in der Lage unser wahres Potenzial abzurufen. Das Fahrer-Trio funktioniert und der Ferrari läuft nahezu perfekt, Jetzt wollen wir in den letzten drei Rennen diese Leistung noch drei Mal wiederholen.“

 
Platz 11 im Gesamtklassement ein Topresultat

„Das war ein super Rennen. Endlich hat mal wieder alles geklappt und wir konnten zeigen wie gut das Team und der Ferrari sind“, freute sich Mike Jäger aus Kaiserslautern nach dem Ende des fünften Laufs der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem Rowe 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen. Der Ferrari 458 vom Team racing one hatte sich überlegen die Pole-Position in der Klasse SP8 gesichert und damit Startplatz zehn im 172 Teilnehmer großen Feld belegt. Im Rennen ging die Erfolgsgeschichte weiter. Neben den Klassensieg gab es am Ende Rang elf im Gesamtklassement. „Das beste Ergebnis, das wir mit dem Ferrari bisher geholt haben“, so Jäger.

Das Team racing one trat bei dem 6-Stunden-Rennen mit vier Fahrern an. Neben Jäger starteten wie gewohnt Stephan Köhler und Christian Kohlhaas. Dazu kam der Profi Hendrik Still. Im Training gelang der Ferrari-Mannschaft das erste Ausrufezeichen. Still fuhr bei zunächst nasser Fahrbahn anfangs auf Rang zwei, später bei fast optimalen Bedingungen auf Platz zehn mit einer Rundenzeit von 8.20,221 Minuten. Jäger: „Das war schon beeindruckend. Ein Profi hat uns gezeigt, wie schnell man mit dem Ferrari fahren kann. Auf jeden Fall war das Auto wie gewohnt optimal vorbereitet.“

Jäger Fuhr diesmal den Start. „Das war ein unglaubliches Gefühl, zwischen all den GT3- Autos ins Rennen zu gehen. Ich habe versucht, möglichst keinen Fehler zu machen. Das ist mir gelungen.“ Der Ferrari lag auf Platz 17 als er zum ersten Wechsel an die Box kam. Jäger: „Wir lagen zu diesem Zeitpunkt schon deutlich in der Klasse vorn und mussten anschließend keinerlei Risiko mehr eingehen.“ Trotzdem wurde das Rennen kein Spaziergang, denn die Witterungsbedingungen wurden immer schlechter. Nach zwei Stunden setzte immer wieder Regen ein, der später dann intensiver wurde. Auf jeden Fall wurde die Wahl der richtigen Reifen ein wahres Glücksspiel. „Zum Glück saß ich nicht mehr im Auto. Ich hätte zeitweise auch nicht gewusst, welche Reifen man hätte fahren sollen“, so Jäger.

Das Team machte aber keine größeren Fehler, nur einmal blieb der Ferrari eine Runde zu lang auf Trockenreifen und verlor etwas Zeit. Anschließend fuhr das Quartett den Klassensieg in der SP8 souverän nach Hause und lag im Ziel auf einem sensationellen elften Rang in der Gesamtwertung. Jäger: „Ein tolles Erfolgserlebnis. Davon sollten wir in dieser Saison noch einige einfahren.“

 
Platz zwei war nicht das Wunschergebnis

„Es hätte heute ein optimaler Tag werden können. Aber leider hat uns die Reparatur einer gebrochenen Spurstange den Klassensieg und eine gute Platzierung in der Gesamtwertung gekostet. Der zweite Rang war da nur ein kleines Trostpflaster“, stellte Mike Jäger nach dem Ende des vierten Laufs der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, der 48. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, fest.

Jäger startete wie gewohnt mit Stephan Köhler und Christian Kohlhaas im Ferrari 458 vom Team racing one in der Klasse SP8. Die Witterungsbedingungen waren nahezu perfekt. Bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenzeit zeigte das Ferrari-Trio bereits im morgendlichen Zeittraining eine starke Vorstellung. Jäger stellte das Auto mit einer Rundenzeit von 8.32,424 Minuten auf den besten Startplatz der Klasse. „Der Ferrari war gut und die Runde auch nicht schlecht. Auf jeden Fall war das eine neue Saisonbestzeit.“

Den Start fuhr diesmal Köhler, der den Ferrari mit konstant schnellen Runden an der Spitze der Klasse etablierte und bis auf Rang 15 im Gesamtklassement nach vorne fuhr. Jäger stieg als zweiter Pilot in den Ferrari. „Alles lief bestens bis zur 16. Runde, da ist das Auto urplötzlich ausgebrochen und ich habe mich gedreht. Die Spurstange an der Hinterachse war gebrochen. Mit viel Mühe und Geduld habe ich den Ferrari dann noch zurück in die Box gebracht. Aber ich habe natürlich unendlich viel Zeit verloren“, so Jäger.

Die Crew von racing one schaffte die Reparatur zwar in rekordverdächtiger Zeit, aber trotzdem verlor das Trio mehr als drei Runden, die Führung in der Klasse SP8 und jegliche Aussicht auf eine gute Platzierung in der Gesamtwertung, Jäger: „Wir haben uns aber entschieden weiter zu machen. Christian Kohlhaas ist dann eingestiegen und hat zum Schluss noch einige schnelle Runden gedreht.“

Im Ziel belegte der Ferrari Rang 81 im Gesamtklassement und Platz zwei in der Klasse SP8. Jäger: „Immerhin sind wir noch in die Wertung gekommen. Allerdings war es nicht das Ergebnis, was wir uns vorgenommen hatten. Ich hoffe, dass wir beim nächsten Rennen mal wieder etwas mehr Glück haben werden.“

 
Ausfall in aussichtsreicher Position

„Ich hatte heute ein wichtiges Ziel und das habe ich erreicht. Ich wollte nach meinem Unfall beim 24h-Rennen zeigen, dass ich genauso schnell bin wie vor dem Unfall“, stellte Mike Jäger nach dem Fallen der Zielflagge des dritten Laufs der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem 59. ADAC ACAS H&R-Cup, fest. „Das ist mir gelungen. Ich habe mich wohl gefühlt und schnelle Rundenzeiten gefahren.“

Wie gewohnt trat Jäger mit Stephan Köhler und Christian Kohlhaas im Ferrari 458 vom Team racing one in der Klasse SP8 auf dem Nürburgring an. Bei guten äußeren Bedingungen lief das morgendliche Zeittraining fast perfekt. Jäger: „Ich wollte zeigen, dass nach dem Unfall nichts zurückgeblieben war. Das ist mir optimal gelungen, Ich habe den Ferrari auf die Pole-Position der Klasse SP8 gestellt und mit 8.35,652 Minuten gleich auch noch eine Saisonbestzeit für das Team gefahren. Ich war sehr zufrieden.“

Diesmal war Jäger im Rennen als Schlussfahrer vorgesehen. Angespannt verfolgte er in der Box die Fahrten seiner Teamkollegen. Jäger: „Das Rennen als Zuschauer zu verfolgen ist nicht einfach, aber es lief zunächst so gut wie erwartet. Meine Partner haben den Ferrari die ganze Zeit an der Spitze der Klasse gehalten. Als ich dann zum Schlussturn in den Wagen gestiegen bin, lagen wir in Führung und hatten den Klassensieg vor Augen.“

Jäger musste zwar noch auf den erstmals in dieser Saison angetretenen Weiland-Porsche aufpassen, der fast das ganze Rennen in Schlagdistanz lag. „Das war ein guter Kampf, aber letztlich kein Problem, da wir einfach ein wenig schneller waren.“ Aber bereits nach drei Runden war der Traum vom erneuten Klassensieg für Jäger und den Ferrari beendet. „Ich hatte plötzlich mit der Bremse heftige Probleme und bin direkt zu einem Sicherheitscheck an die Box gefahren.“

Dort gab es die frustrierende Diagnose. Ein Bremssattel war gerissen, eine Weiterfahrt war nicht möglich. Jäger: „Das war enttäuschend, da half auch die schnellste Rennrunde für unser Team nicht weiter. Aber auf jeden Fall positiv war die Erkenntnis, dass von meinem Unfall beim 24h-Rennen nichts zurückgeblieben ist.“

 
Ereignisreiches Wochenende am Nürburgring

Das 45. ADAC Zurich 24h-Rennen stand bei Mike Jäger eigentlich nicht im Terminkalender. „Ein Start war dort nicht geplant. Aber wenige Tage vor der Veranstaltung erhielt ich die Anfrage, ob ich nicht in einem Audi RS3 LMS TCR starten wolle. Ich habe dann spontan zugesagt.“ Um sich nach längerer Pause wieder auf die Nürburgring-Nordschleife einzuschießen, entschied sich Jäger, auch noch den zu Beginn des Rennwochenendes stattfindenden Lauf der Rundstrecken-Challenge Nürburgring zu bestreiten.

In einem Seat Leon Supercopa belegte er gemeinsam mit Bernd Schneider Platz vier in der Klasse. Jäger: „Es ging hauptsächlich darum ein wenig Fahrpraxis zu sammeln und ein wenig Spaß zu haben. Das Fahren in dem älteren Auto war eine großartige Erfahrung und hat viele Erinnerungen an frühere Rennen geweckt. Quasi eine Fahrt ,back tot he roots‘. Aber es war auch ein gutes Training.“

Beim 24h-Rennen, vor 200.000 Zuschauern und mit einem 160 Fahrzeuge starkem Teilnehmerfeld, teilte sich Jäger den Audi RS3 LMS TCR von LMS Racing mit Uli Andree, Matthias Wasel und Pierre Humbert. „Das Auto war perfekt vorbereitet und das Fahrerquartett sehr ausgeglichen. Dazu war die Stimmung im Team großartig.“ Im Training schaffte die Audi-Mannschaft den Sprung auf Startplatz zwei in der TCR-Klasse. „Es gab einen sehr schnellen VW Golf in unserer Klasse, der war eindeutig schneller“, erläuterte Jäger später. „Im Rennen konnten wir zunächst den zweiten Rang halten, bevor wir nach einer Feindberührung einige Zeit verloren haben. Wir sind dann bis auf Platz fünf zurückgefallen und haben anschließend eine kleine Aufholjagd gestartet.“

Diese wurde dann durch einen spektakulären Rennunfall am Sonntagmorgen gestoppt. Jäger. „Zum Glück ist mir nichts passiert. Ich war im Bereich Pflanzgarten 2 unterwegs, als mich ein GT3-BMW noch überholen wollte. Allerdings war an dieser Stelle kein Platz für zwei Autos. Wir haben uns berührt und ich habe mich mit dem Audi anschließend überschlagen. Eine unglückliche Situation, ein blöder Rennunfall.“ Jäger konnte selbstständig aus dem Audi aussteigen, wurde allerdings zur Sicherheit ins Krankenhaus nach Adenau gebracht. „Dort wurde ich untersucht und anschließend sofort wieder entlassen. Es war ein tolles Rennwochenende mit einem spektakulären Ende. Das brauche ich allerdings nicht öfter, denn man sollte sein Glück nicht allzu häufig strapazieren.“

 
Klassensieg und Platz 30 im Gesamtklassement

„Das war der perfekte Renntag. Pole-Position, schnellste Rennrunde, Klassensieg und Platz 30 im Gesamtklassement“, freute sich Mike Jäger nach dem Ende des zweiten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem 42. DMV 4-Stunden-Rennen. „Beim ersten Lauf mussten wir nach einer Kollision in der Einführungsrunde frühzeitig aufgeben. Deshalb war es für uns wichtig, diesmal erfolgreich zu sein.“

Jäger trat mit Stephan Köhler und Christian Kohlhaas im Ferrari 458 vom Team racing one in der Klasse SP8 an. Das Zeittraining lief zunächst nicht rund, endete dann aber glücklich. Jäger: „Ich hatte auf meiner schnellen Runde jede Menge Verkehr und zahlreiche gelbe Flaggen, aber zum Glück konnten es meine Teamkollegen besser machen.“ Mit einer Rundenzeit von 8.38,409 Minuten stand der Ferrari schließlich auf der Pole-Position in der Klasse SP8. Das bedeutete gleichzeitig Startplatz 50 im 195 Teilnehmer großen Feld.

Bei Sonnenschein fuhr Jäger dann den Start. „Ich hatte zu Beginn ein kleines Problem, deshalb konnte der zweitplatzierte Lamborghini aufschließen. Wir hatten dann mehrere Runden einen guten Fight. Nachdem der Lamborghini frühzeitig zum ersten Boxenstopp abbog, hatte ich freie Fahrt und konnte den Vorsprung deutlich ausbauen.“ In der dritten Runde fuhr Jäger mit 8.43,015 Minuten zudem die schnellste Rennrunde der Klasse.

Jäger übergab den Ferrari auf Position eins an seine Teamkollegen und konnte anschließend von der Box aus beobachten, wie der Ferrari in der Folge den ersten Klassensieg der Saison nach Hause fuhr. „Nach der Enttäuschung im ersten Rennen hat es heute großen Spaß gemacht. Der Ferrari ist perfekt gelaufen. Nur die Bedingungen auf der Strecke waren nicht einfach. Es herrschte dichter Verkehr und es gab zahlreiche Unfälle.“

Am Ende überquerten Jäger/Köhler/Kohlhaas mit dem Ferrari 458 als überlegene Klassensieger auf Platz 30 in der Gesamtwertung die Ziellinie. „Das hat heute Lust auf mehr gemacht. Wir haben als Team perfekt funktioniert. Das neue Auto ist die erhoffte Verbesserung. Damit sind wir in der Klasse SP8 voll konkurrenzfähig und können auf weitere Erfolge hoffen“, so Jäger, „jetzt genieße ich erst einmal die lange Pause bis zum dritten VLNLauf und werde dann um weitere Klassensiege kämpfen.“

 
Neuer Ferrari 458 für Mike Jäger

„Ich freue mich, dass die Motorsportsaison auf dem Nürburgring endlich wieder losgeht“, erzählte ein ungeduldiger Mike Jäger bei den traditionellen Test- und Einstellfahrten der Langstreckenmeisterschaft. „Die Winterpause war lang genug.“ Im Jahr 2017 fährt Jäger alle neun VLN-Rennen. „Ich habe mich wieder für das Team racing one und Ferrari entschieden. Nach der erfolgreichen Saison 2016 war dies keine schwere Entscheidung.“

Auch die Teamkollegen sind dieselben geblieben. Jäger teilt sich das Cockpit erneut mit Stephan Köhler und Christian Kohlhaas. Das Auto für die kommende Saison wurde allerdings ausgetauscht. Jäger: „Unser Ferrari 458, mit dem wir zahlreiche Erfolge eingefahren haben, war doch in die Jahre gekommen. Deshalb hat das Team entschieden, für die Saison einen neuen Ferrari für die Klasse SP8 aufzubauen.“

Jäger/Köhler/Kohlhaas starten mit einem Ferrari 458 erneut in der Klasse SP8. „Wir haben kurz über einen Klassenwechsel nachgedacht, uns aber schließlich dagegen entschieden. In der SP8-Klasse können wir jederzeit um Siege mitfahren“, so Jäger. Das neue Auto, dessen Karosserie vom GT3-Ferrari stammt, wurde entsprechend für die Klasse SP8 modifiziert und bei den Test- und Einstellfahrten einer ersten ernsthaften Erprobung unterzogen. Bei nicht optimalen Witterungsbedingungen – es regnete immer wieder und die Strecke trocknete nie ab – drehte das racing-one-Team zahlreiche Runden. Jäger: „Das Auto hat sich auf Anhieb gut angefühlt und jede Menge Potenzial. Wir müssen jetzt noch einige Runden im Trockenen fahren, dann sollten wir für die neue Saison bereit sein.“

Das erste Rennen, die 63 ADAC Westfalenfahrt, findet bereits am kommenden Wochenende statt. Jäger: „Ich hoffe das Wetter spielt mit. Nach den erfolgreichen Test- und Einstellfahrten freue ich mich auf das erste Rennen mit dem neuen Ferrari. Wir sollten ins Ziel kommen und möglichst die Saison mit einem Klassensieg beginnen. Denn mein Ziel ist es, auch 2017 wieder das beste Team in der Klasse zu sein.“

 
Ein zweiter Platz zum Saisonabschluss

„Leider hat es mit dem fünften Saisonsieg in der Klasse SP8 nicht geklappt. Trotzdem bin ich mit dem Abschneiden beim Saisonfinale zufrieden“, zog Mike Jäger Bilanz nach dem zehnten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem 41. DMV Münsterlandpokal. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Stephan Köhler und Christian Kohlhaas fuhr Jäger auf dem Ferrari 458 vom Team racing one in der Klasse SP8 auf Platz zwei und belegte im Gesamtklassement Rang 28.

Bei der letzten VLN-Veranstaltung des Jahres zeigte sich das Wetter von seiner garstigen Seite. Es war kalt und am Vormittag regnete es, zum Teil sogar heftig. Entsprechend schwierig waren die Bedingungen beim morgendlichen Training. Trotz regennasser und rutschiger Fahrbahn holte Jäger ohne Probleme mit einer Rundenzeit von 10.46,977 Minuten die Pole-Position in der Klasse SP8. Jäger: „Es wäre noch schneller gegangen. Aber ich wollte kein Risiko eingehen. Schließlich wollten wir an diesem Tag noch ein Rennen fahren.“

Im Rennen lief es für den racing-one-Ferrari dann zunächst optimal. Von Beginn an führte das Trio die Klasse an und arbeitete sich auch in der Gesamtwertung kontinuierlich nach. Nach gut einer Stunde hörte der Regen auf und die Strecke begann abzutrocknen. Jäger und sein Team machten auch in dieser Situation alles richtig und wechselten rechtzeitig auf Slicks. Doch dann wurden die Rundenzeiten plötzlich schlechter. Jäger, der am diesem Tag den Schlussturn fahren sollte: „Das Auto lief nicht mehr sauber. Wir hatten einen gravierenden Leistungsverlust, dessen Ursache nicht zu ermitteln war. Wir sind dann weitergefahren, hatten aber logischerweise keine Chance mehr auf den Klassensieg.“

Jäger überquerte mit dem Ferrari als Klassenzweiter und 28. im Gesamtklassement die Ziellinie. „Das Fahren war zum Schluss nicht besonders aufregend, aber wir haben das Auto ins Ziel gebracht. Dabei war der Rückstand auf die Konkurrenz noch nicht einmal groß. Der fünfte Klassensieg wäre natürlich schöner gewesen.“

Jäger kann auf eine erfolgreiche Saison 2016 zurückblicken. „Die Stimmung im Team war gut, wir haben als Fahrer perfekt harmoniert. Und unsere Bilanz kann sich sehen lassen. Es gab mit dem Ferrari nur einen Ausfall. Dagegen standen vier Siege und fünf zweite Plätze. Der Ferrari war das beste Auto der Klasse SP8 und das Fahrer-Trio hat zum Abschluss Rang zwölf in der VLN-Meisterschaftstabelle belegt.“

 
Nach großen Problemen folgte ein glückliches Ende

Beim Rowe 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, dem siebten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, brauchte Mike Jäger erst einmal jede Menge Geduld. Denn der Ferrari 458, den er mit seinen Teamkollegen Stephan Köhler und Christian Kohlhaas in der Klasse SP8 fahren wollte, streikte zunächst mit Getriebeproblemen. Jäger: „Bereits beim Test am Freitagnachmittag ging gar nichts. Sämtliche Reparaturversuche scheiterten. Nach einer längeren Nachtschicht wollten wir dann am Samstagvormittag das Training pünktlich aufnehmen und wieder spielte das Getriebe nicht mit. Es war zum Verrückt werden.“

Das Team entschied sich dann für einen kompletten Getriebewechsel bis zum Rennen. „Eine blöde Situation. Einerseits mussten wir darauf warten, ob die Mechaniker rechtzeitig fertig werden. Andererseits blieb die Ungewissheit, ob der Ferrari dann endlich funktionieren würde“, erläuterte Jäger in der Wartezeit. Aber dann kehrte das Glück zurück. Rechtzeitig fuhr der Ferrari mit Köhler am Steuer in die Startaufstellung, allerdings stand das Auto von racing one nur ganz hinten in der Startgruppe.

Bei sommerlichen Bedingungen in der Eifel zeigte das Ferrari-Trio dann im Rennen eine starke Vorstellung. Mit konstant schnellen Rundenzeiten arbeitete sich der Ferrari zügig nach vorn. Bei Rennhalbzeit lag der racing-one-Ferrari in der Klasse SP8 auf Rang zwei und im Gesamtklassement in den Top 30. Jäger: „Mehr war nicht möglich. Durch die schlechte Startposition war der Rückstand einfach zu groß. Unser härtester Konkurrent, der Weiland-Porsche, war schon zu weit enteilt.“

Anschließend brachten Jäger/Köhler/Kohlhaas den Ferrari ohne Probleme über die Distanz. Im Ziel freute sich das Team über den zweiten Platz in der Klasse und Rang 26 in der Gesamtwertung. Jäger: „Nach den ganzen Problemen war dies ein guter Erfolg. In der Meisterschaftstabelle liegen wir aktuell auf dem neunten Platz. Allerdings sollten wir uns in den letzten drei Rennen noch ein wenig weiter nach arbeiten können. Wenn wir in Zukunft wieder auf einer besseren Startposition stehen, sollte das möglich sein.“
Jäger mit dem abschließenden Fazit: „Nach den großen Problemen zu Beginn haben wir uns noch ganz achtbar aus der Affäre gezogen.“

 
Ein Ende mit Schrecken am Nürburgring

„Diesmal hatten wir das Glück auf dem Nürburgring wirklich nicht gepachtet“, stellte Mike Jäger nach dem sechsten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring fest, dem 39. RCM DMV Grenzlandrennen. Mit dem Ferrari 458, der in der Klasse SP8 an den Start ging, hatte er erstmals in dieser Saison nicht die Zielflagge gesehen. „So etwas passiert, aber wir werden gestärkt zurückkommen und wieder bessere Ergebnisse einfahren.“

Bei sommerlichen Bedingungen in der Eifel zeigte der racing-one-Ferrari mit den Piloten Mike Jäger, Stephan Köhler und Christian Kohlhaas im Training eine starke Vorstellung. In letzter Minute holten sich Jäger/Köhler/Kohlhaas mit einer Bestzeit von 8.39,068 Minuten die Pole-Position in der Klasse SP8. Jäger: „Das war ein toller Kampf. Bis zur letzten Runde hat die Führung mit dem Weiland-Porsche immer wieder gewechselt. Großartig, dass in der letzten Runde alles gepasst hat. Und wir am Ende die Nase vorn hatten.“

Das Rennen verlief für den Ferrari dann nicht nach Wunsch. Bereits in der vierten Runde gab es eine Kollision am Ende der Zielgeraden mit einem Konkurrenten. Startfahrer Kohlhaas kam deshalb zu einem Sicherheitscheck über die Kurzanbindung zurück an die Box. Dadurch fiel das Team auf den letzten Platz in der Klasse zurück und setzte anschließend zur großen Aufholjagd an. Jäger: „Ich habe das am Bildschirm gesehen und war schon einigermaßen frustriert. Wir haben uns dann aber für die Aufholjagd entschieden.“

Zu Beginn der 20. Runde lag der Ferrari schon wieder auf Platz zwei in der Klasse, als das Getriebe verdächtige Geräusche machte. Jäger stieg beim letzten Boxenstopp trotzdem noch einmal in den Ferrari ein. Doch nach nur einer Runde kam er an die Box zurück und stellte den Ferrari endgültig ab. „Das Getriebe hat nicht mehr funktioniert. Es fehlten mit einige Gänge, an eine Weiterfahrt war nicht mehr zu denken. Es gab noch eine brenzlige Situation, als in der der letzten Schikane vor Start-und-Ziel stehen bleiben musste. Das war wirklich nicht lustig.“

Jäger zum Abschluss: „Nachdem die Saison für uns bisher recht erfolgreich gelaufen ist, war dies ein herber Rückschlag. Aber wir werden beim nächsten Mal wieder angreifen und den Klassensieg einfahren. Und dann sehen wir, was bei der Meisterschaftswertung noch möglich ist.“
 
Vierter Saisonsieg im fünften Rennen

„Heute hat wirklich wieder einmal alles geklappt. Wir haben Trainingsbestzeit gefahren und überlegen die Klasse gewonnen, Dazu sind wir auf Rang 22 im Gesamtklassement gelandet. Ein tolles Ergebnis“, freute sich Mike Jäger nach dem Ende des fünften Laufs der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem 56. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen. „Es hat großen Spaß gemacht, auch weil die äußeren Bedingungen endlich einmal gut waren.“

Im Training zeigte das Trio Mike Jäger, Stephan Köhler und Christian Kohlhaas im Ferrari 458 vom Team racing one eine starke Vorstellung. Für den besten Startplatz in der Klasse SP8 musste die Ferrari-Mannschaft hart kämpfen. „Wir hatten mit dem Weiland-Porsche einen harten Gegner. Aber glücklicherweise konnte ich die Zeit des Porsche noch einmal unterbieten“, so Jäger. Die Runde in 8.37,261 Minuten reichte für Startplatz eins. „Die Runde war wirklich gut und bedeutete für mich gleichzeitig Saisonbestzeit.“

Jäger übernahm als Startfahrer den ersten Stint. „Ich bin zu Beginn ein wenig abgeblockt worden und habe dadurch etwas Zeit verloren. Aber ich habe dann schnell meinen Rhythmus gefunden und konnte den Rückstand wieder wettmachen. Als ich zum ersten Boxenstopp herein kam, lagen wir mit dem Weiland-Porsche gleichauf.“ Anschließend ging der Zweikampf auf der Strecke weiter. Die endgültige Entscheidung fiel in der zweiten Rennhälfte, als der Weiland-Porsche mit einem technischen Defekt stehen blieb. Jäger: „Ich bin mir aber sicher, dass wir auch auf der Strecke gewonnen hätten, denn wir sind im Verlauf des Rennens immer schneller geworden.“

Nach vier Stunden gewannen Jäger/Köhler/Kohlhaas im Ferrari 458 überlegen die Klasse SP8 mit zwei Runden Vorsprung auf die Konkurrenz. In der Gesamtwertung reichte es zu einem glänzenden 22. Rang. Jäger: „Ein tolles Rennen. Wir sind ohne Probleme fehlerfrei über die Distanz gekommen. Dazu waren wir auch recht schnell unterwegs. Die Testfahrten im Vorfeld des Rennens haben uns viel gebracht. Ich hoffe, es geht so erfolgreich weiter in dieser Saison. Denn wir haben in fünf Rennen vier Mal gewonnen.“
 
Dritter Saisonerfolg im Regenrennen am Ring

„Die äußeren Bedingungen waren heute wirklich schlecht. Dauerregen und miserable Sicht haben uns das Fahren wirklich sehr schwer gemacht. Umso mehr freue ich mich über den erneuten Klassensieg“, stellte Mike Jäger zufrieden nach dem Ende der 47.Adenauer ADAC Deutsche Payment-Trophy, dem vierten Saisonrennen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring fest. „Die Verhältnisse waren zum Teil echt katastrophal, aber wir haben keinen großen Fehler gemacht.“

Bereits im Training regnete es stark. Nur für eine kurze Zeit war weniger Wasser auf der Strecke. Zu diesem Zeitpunkt wurden die schnellsten Trainingsrunden gefahren. „Wir waren rechtzeitig draußen. Die Runde hat dann für die überlegene Pole-Position in der Klasse SP8 gereicht“, erläuterte Jäger später. Das Rennen lief dann für den Ferrari 458 von racing one fast ohne Probleme ab. Das Fahrertrio Mike Jäger, Stephan Köhler und Christian Kohlhaas ging vom Start an in Führung und gab diese Position bis ins Ziel nicht mehr ab. Jäger: „Wir hatten schnell einen großen Vorsprung und konnten deshalb frühzeitig auf Nummer Sicher gehen. Das war bei den Witterungsbedingungen nicht schlecht. Denn die Verhältnisse waren zeitweise doch grenzwertig. Es war unheimlich viel Wasser auf der Strecke, dazu gab es stellenweise Nebel, in dem man plötzlich nichts mehr gesehen hat.“

Die Ferrari-Crew brachte das Auto ohne Kratzer über die Distanz. Am Ende feierten Jäger/Köhler/Kohlhaas den dritten Klassensieg in der SP8 in dieser Saison. Im Gesamtklassement reichte es zu Platz 36. „Wir hätten sicherlich noch ein paar Plätze weiter vorn landen können, aber wir sind zum Schluss nur noch so schnell gefahren, wie wir mussten.“

Jäger: „Bei diesen Bedingungen war das Fahren auf der Nordschleife nicht einfach. Der Ferrari ist bei solchen Verhältnissen sicherlich ein gutmütiges Auto. Deshalb hatten wir auch keine größeren Schwierigkeiten, ins Ziel zu kommen.“
 

Siegesserie beim dritten VLN-Rennen gerissen
Reifenschaden verhinderte dritten Erfolg für Jäger

„Wir haben heute unseren dritten Klassensieg in Folge verpasst. Der Reifenschaden kurz vor Rennschluss war einfach Pech. Aber so etwas kann immer passieren“, erläuterte Mike Jäger sein Abschneiden beim 58. ADAC ACAS H&R-Cup, dem dritten Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. „Es gibt eben Tage und Situationen, da muss man auch mal mit dem zweiten Platz zufrieden sein.“

Entgegen der Wettervorhersage waren die äußeren Bedingungen in der Eifel gar nicht so schlecht. Es war zwar kalt, aber es blieb trocken, zwischenzeitlich kam sogar die Sonne heraus. Das Fahrertrio Mike Jäger, Stephan Köhler und Christian Kohlhaas verpasste diesmal mit dem Ferrari 458 von racing one den besten Startplatz in der Klasse SP8. Jäger wurde auf seiner schnellen Runde von einem anderen Fahrzeug massiv behindert. „Als ich auf ein Auto aufgefahren bin, hat das unvermittelt eine Vollbremsung hingelegt. Obwohl ich dann auch voll in die Eisen gegangen bin, konnte ich eine leichte Berührung nicht mehr verhindern. Eine idiotische Situation, die viel Zeit gekostet hat.“ Die Rundenzeit von 8.44,789 Minuten reichte aber immerhin noch zu Startposition zwei in der Klasse.

Im Rennen lief es zunächst deutlich besser. Startfahrer Jäger eroberte schnell die Führung in der Klasse zurück und baute die Position anschließend weiter aus. „Ich bin einen guten Stint mit konstant schnellen Rundenzeiten gefahren. Ich konnte den Ferrari dann mit einem Vorsprung auf die Konkurrenz übergeben.“ Es sah gut aus für den dritten Saisonsieg des Trios Jäger/Köhler/Kohlhaas, bis 30 Minuten vor Rennende der Ferrari mit einem Reifenschaden in langsamer Fahrt gemeldet wurde. Im Adenauer Forst hatte sich ein Reifen verabschiedet, die Rückfahrt zur Box dauerte eine halbe Ewigkeit. So blieb nach vier Stunden diesmal nur Rang zwei in der Klasse SP8 und auch die gute Platzierung im Gesamtklassement war dahin.

Jäger: „Er war sicherlich nicht das erhoffte Traumergebnis. Aber unter den gegebenen Umständen war das Ergebnis in Ordnung. Jetzt kommt erst einmal das 24h-Rennen, das ich auf einem Audi TTRS bestreiten werde, bevor wir dann wieder mit dem Ferrari auf die Jagd nach dem nächsten Klassensieg gehen können.“
 

Zweites VLN-Rennen – zweiter Sieg
Ferrari-Pilot Mike Jäger weiter auf Erfolgskurs

„Der zweite Sieg im zweiten Rennen. So könnte die Saison ruhig weitergehen“, stellte ein sichtlich zufriedener Mike Jäger nach dem Ende des 41. DMV 4-Stunden-Rennens fest. Der Ferrari-Pilot vom Team racing one erlebte den perfekten Renntag: „Wir sind von der Pole-Position gestartet, haben dann überlegen die Klasse SP8 gewonnen und dazu auch noch die schnellste Rennrunde gedreht.“

Dabei war die äußeren Bedingungen beim zweiten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft alles andere als optimal. Es war kühl und immer wieder setzte Regen ein. Das Fahrertrio Mike Jäger, Stephan Köhler und Christian Kohlhaas ließ sich mit dem Ferrari 458 aber davon nicht beeindrucken. Mit einer Rundenzeit von 8.49,395 Minuten stand das Team überlegen auf der Pole-Position der SP8-Klasse. Jäger: „Als sich die Bedingungen gegen Trainingsende deutlich verbessert haben, konnte ich die schnelle Runde drehen. Eine gute Runde, aber noch längst nicht optimal.“

Die Geschichte des Rennens ist kurz erzählt. Von Beginn an übernahm der Ferrari von Jäger/Köhler/Kohlhaas das Kommando und geriet dabei zu keiner Zeit in Gefahr. Jäger, der als dritter Pilot den Wagen ins Ziel brachte: „Es war ein souveräner Start-Ziel-Sieg. Wir haben den Vorsprung konstant ausgebaut und lagen im Ziel mehr als vier Minuten vor den Zweitplatzierten, obwohl wir gegen Ende nur noch auf Sicherheit gefahren sind. Denn zum Schluss setzte wieder starker Regen ein. Auf Slicks war das durchaus eine gefährliche Angelegenheit.“

Nach vier Stunden freute sich das Team über den zweiten Klassensieg der Saison. Dabei war die Klasse SP8 bei diesem Lauf mit zehn Startern gut gefüllt. Jäger: „Der Ferrari war heute perfekt. Trotz der problematischen Wetterverhältnisse sind wir ohne Probleme über die Distanz gekommen. Eine gute Vorstellung.“ Die schnellste Rennrunde fuhr Jäger diesmal in 8.50,555 Minuten. Abschließendes Fazit von Jäger: „Ein guter Start in die Saison. Ich hoffe, dass es so weitergeht.“
 

Toller Saisonauftakt bei der 62. ADAC Westfalenfahrt
Souveräner Sieg für Ferrari-Pilot Mike Jäger

„Das war ein großartiger Saisonauftakt in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2016“, freute sich Mike Jäger nach dem Ende der 62. ADAC Westfalenfahrt. Der Ferrari-Pilot vom Team racing one startete mit einem überlegenen Sieg in der Klasse SP8 in das neue Motorsportjahr. „Dabei war ich körperlich nicht wirklich fit, ich hatte eine Erkältung noch nicht richtig auskuriert.“
Bereits im Training zeigte das Fahrertrio Mike Jäger, Stephan Köhler und Christian Kohlhaas mit dem Ferrari 458 eine starke Leistung. Im morgendlichen Training, das durch dichten Nebel im Bereich der Start-und-Zielgeraden mit 45-minütiger Verspätung begann, fuhr das Ferrari-Team mit einer Rundenzeit von 8.51,404 Minuten souverän auf der Pole-Position der SP8-Klasse. „Ich konnte aufgrund eines Elektronikproblems nur eine langsame Runde drehen. Aber meine Teamkollegen waren schnell genug.“
Im Rennen gab es dann keinerlei Probleme mehr. Das Team fuhr einen souveränen Start-Ziel-Sieg heraus. Von Beginn an – beim Start um 12.30 Uhr gab es Sonnenschein in der Eifel – setzten sich Jäger/Köhler/Kohlhaas in Führung, ließen der Konkurrenz keine Chance und bauten den Vorsprung bis ins Ziel aus. Jäger: „Der Ferrari lief richtig gut, wir haben keinen Fehler gemacht und es gab bis zum Überqueren der Ziellinie kein einziges Problem. Ich habe den Ferrari auf der Spitzenposition übernommen und anschließend den Vorsprung dann noch deutlich ausgebaut.“
Am Ende des 4-Stunden-Rennens hatte der Ferrari dann eine Runde Vorsprung auf den Zweitplatzierten. „Nach der langen Winterpause war das der optimale Einstand in die neue Saison. Alles hat gepasst, ein perfekter Renntag“, so Jäger. Zudem fuhr der Ferrari mit 8.42,409 Minuten noch die schnellste Rennrunde in der Klasse. Abschließendes Fazit von Jäger: „Nach so einem tollen Auftakt will man natürlich mehr. Ich bin optimistisch, dass wir beim zweiten VLN-Rennen diesen Erfolg wiederholen können.“

 

Mike Jäger in der VLN Langstreckenmeisterschaft
Licht und Schatten für den Rennfahrer aus Kaiserslautern

„Das war ein absolutes Wechselbad der Gefühle und hat mich sicherlich einen Haufen grauer Haare gekostet“ meinte Mike Jäger nach dem neunten Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft. Der zweite Rang mit dem Ferrari F458 von racing one war eigentlich ein gutes Ergebnis, doch nach seinem ersten Stint ließ ihn die Rennleitung nicht weiterfahren. Jäger soll zu schnell gewesen sein.

Hintergrund ist, dass in diesem Jahr nach einem schweren Unfall an bestimmten Abschnitten ein Tempolimit gilt. So darf man auf der Döttinger Höhe nicht schneller als 250 Stundenkilometer fahren. Gemessen wird die Geschwindigkeit per GPS. Die Rennleitung bekommt durch das System „GPS-Auge“ mögliche Verstöße angezeigt und handelt danach. Doch GPS-Auge steht schon seit seiner Einführung in der Kritik. Während die verantwortliche Firma stets behauptet, das System sei korrekt und es gäbe auch keine Messtoleranzen, mehren sich die Stimmen der Fahrer, die genau das anzweifeln.

Genauso Mike Jäger. Laut GPS-Auge soll er über 260 Stundenkilometer gefahren sein und das vier Runden in Folge. Sofort zog die Rennleitung den Kaiserslauterer aus dem Rennen und drohte damit, ihm die nötige Nordschleifenlizenz zu entziehen, sollte er wieder einsteigen. Alles Weitere würde das Motorsportgericht in Frankfurt klären müssen. „Unsere Datenaufzeichnung sagte da etwas ganz klar anderes und ich weiß, dass ich nicht in  diesem Maße zu schnell war“, hielt Jäger dagegen. Klar hast du immer ein paar km/h Differenz drin, aber was willst du bei 250 km/h in einem Rennwagen auch erwarten?“

Die für Mike Jäger positive Wendung kam erst, als die Datalogger der VLN ausgewertet wurden. Jedes Auto muss dieses System  mitführen, das auch noch über einen eigenen GPS-Empfänger verfügt. Genau, wie die Datenaufzeichnung des Teams, konnten die GPS-Daten des VLN-Systems einwandfrei beweisen, dass Jäger maximal wenige Stundenkilometer jenseits der 250 war. 260 km/h oder mehr waren es zu keinem Zeitpunkt.

Allerdings war da das Rennen schon gelaufen und Jäger hatte nur einen, anstatt der zwei Stints gefahren. „Dann kann ich das Geld der Sponsoren auch gleich verbrennen, wenn es nicht dazu eingesetzt wird, dass ich Rennen fahre“, ärgerte sich der Kaiserslauterer.

Bei allem Ärger dankte er besonders seinem Teamchef Martin Kohlhaas: „Die Mannschaft war super und hat zu jedem Zeitpunkt voll hinter mir gestanden. Wenn man diesen Ärger alleine durchstehen muss, grenzt das schon an Psychoterror.“ Trotz aller Verärgerung will Jäger beim Saisonfinale am 31. Oktober wieder mit racing one antreten und dann wieder ganz oben auf dem Treppchen stehen.

 

Mike Jäger gewinnt erneut im Ferrari von racing one

„So macht mir der Motorsport Spaß und es darf gerne so weitergehen“, Mike Jäger zeigte sich nach dem vierten Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft mehr als zufrieden. Der Kaiserslauterer, für den dieser Lauf das zweite Rennen der Saison war, gewann gemeinsam mit Stephan Köhler, Christian Kohlhaas und Markus Lungstrass das heißeste Rennen, das die VLN in ihrer Geschichte erlebt hat.

„So etwas habe ich noch nicht erlebt“, kommentierte der Ferrari-Pilot das Rennen. Bei rund 33 bis 35 Grad im Schatten wurde das Rennen zu einer regelrechten Hitzeschlacht. Mensch und Maschine waren besonders gefordert, diesen Bedingungen zu trotzen. „Das war schon extrem, aber wir waren ja alle durch unseren Physio-Mann perfekt vorbereitet“, lobte Jäger, der sich bei racing one perfekt aufgehoben fühlt. Er selbst und das Auto waren optimal auf den heißen Ritt vorbereitet.

Nach einem perfekten Zeittraining konnte das Fahrerquartett von der Poleposition der Klasse ins Rennen gehen. Die Zielsetzung war klar: Klassensieg und im Gesamtklassement in die Top 20 kommen. Dass letzteres mit Rang 21 nur knapp verpasst wurde, lag an unterschiedlichen Gründen im Rennverlauf. So musste die Mannschaft aufgrund der hohen Temperaturen etwas vorsichtiger mit dem Auto umgehen, um Fahrwerk, Reifen und Bremsen nicht über Gebühr zu strapazieren. Zudem war das Team bei einem Boxenstopp etwas zu schnell. Die vorgeschriebene Mindeststandzeit wurde knapp unterschritten, was mit einer Stop-and-Go-Strafe geahndet wurde. „Wir müssen ja auch noch Ziele vor uns haben“, kommentierte Jäger diesen kleinen Schönheitsfehler.

Und während er sich im Teamzelt vom anstrengenden Einsatz erholte, richtete er auch schon den Blick auf den nächsten Lauf. Am 01. August wird es in der VLN weitergehen und Mike Jäger hat in seinem dritten Rennen nur ein Ziel: „In Sachen Klassensieg holen wir dann das Tripple für dieses Jahr.“

 

Erster Sieg im ersten Rennen für Mike Jäger

Mike Jägers VLN-Saison hat erst am vergangenen Samstag begonnen. Aus verschiedensten Gründen musste der Kaiserslauterer auf einen Start bei den ersten beiden Läufen der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring verzichten. Umso mehr freute er sich über einen Einstand nach Maß bei seinem neuen Team Racing one. Mit einem Ferrari F458 und den drei Teamkollegen Stephan Köhler, Christian Kohlhass und Markus Lungstrass gewann Jäger die Klasse SP8 und holte im Gesamtklassement Rang 15.

„Erster Sieg beim ersten Rennen für ein neues Team ist natürlich der Hammer“, freute sich Jäger, der sich vor allem bei den Mechanikern bedanken musste. In der ersten Runde des Qualifyings war er mit dem Ferrari von der Strecke gerutscht und hinten links leicht eingeschlagen. „Die Reparatur hat leider viel Zeit gekostet, sodass wir keine optimale Trainingsrunde mehr erwischen konnten“, Jäger bat auch bei seinen Fahrerkollegen um Entschuldigung.

Was aber nach den kosmetischen Veränderungen am Heck des F458 im Rennen passierte, war aus Sicht des Kaiserslauterers „richtig klasse“. Alle vier Piloten zeigten stabil schnelle Runden und kämpften sich Runde um Runde in der Klasse nach vorne. Die direkten Konkurrenten machten es dem Team nicht leicht und trotzdem konnte sich der Racing one-Ferrari immer weiter nach vorne schieben. Nur der in der Klasse führende Audi R8 schien an diesem Wochenende nicht einholbar zu sein. „Wir müssen auch einmal mehr tanken, als der Audi“, erklärte Teamchef Martin Kohlhaas. Doch die Flunder mit den vier Ringen beendete das Rennen durch einen Unfall vorzeitig. Von hinten drohte keine Gefahr und so fuhr das Fahrerquartett zum verdienten Sieg mit über drei Minuten Vorsprung. „So kann es weitergehen“, freute sich Jäger.

Die Gelegenheit zur Wiederholung bietet sich bereits in zwei Wochen. Am 04. Juli startet bereits der vierte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft. Mike Jäger will sein zweites Rennen am liebsten auch wieder ganz vorne beenden.

 

„In der VLN bin ich zu Hause“

Wochenlang hat Mike Jäger mit sich gerungen. „Ich habe mich wirklich gefragt, ob ich in der VLN noch richtig aufgehoben bin“, sagt der Kaiserslauterer, der sich schlussendlich dann doch wieder für die Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring entschieden hat. Sein Einsatzauto wird auch 2015 ein Ferrari F458 in der Klasse SP8 sein. Sein Team für 2015 ist allerdings ein anderes, aber dennoch nicht neu für ihn.

„Die Entscheidung musste über den Winter gut reifen“, gibt Jäger jetzt zu, „nach der Saison 2014 haben wir bis zum Schluss zusammen mit GT Corse versucht auch für 2015 ein SP8-Auto auf die Beine zu stellen.“ Am Ende kam dann aber die Entscheidung, dass sein bisheriges Einsatzteam GT Corse von Danny Pfeil nicht weiter in der VLN an den Start gehen wird um sich anderen Rennserien zu widmen.“ Zudem hatte es im vergangenen Jahr zahlreiche Diskussionen zum Thema Sicherheit auf der Nordschleife gegeben und einige Vorkommnisse auf der Piste brachten so manche Fahrer ins Grübeln. „Wenn das alles zusammenkommt, dann macht man sich zwangsläufig Gedanken wie es weitergehen kann“, erklärte der Rennfahrer.

Mit Racing One konnte Jäger schließlich den Vertrag schließen. Um Teamchef Martin Kohlhaas passt einfach das Paket am besten. „Wir haben ja schon in 2013 sehr erfolgreich zusammen gearbeitet und die Entwicklung von Team und Equipment ist enorm“, so Jäger. Ab dem dritten VLN-Rennen, also erst ab Juni, sitzt Mike Jäger dann im Wechsel mit Christian Kohlhaas und Stephan Köhler im Cockpit des Ferrari. „Vorher macht es für mich einfach keinen Sinn einzusteigen“, sagt Jäger. Bis zum 24-Stunden-Rennen im Mai ist er beruflich so stark eingespannt, dass er sich am Nürburgring nicht vernünftig auf die Rennen konzentrieren könnte. Beim 24-Stunden-Rennen wird Jäger zwar auch motorsportlich zweimal rund um die Uhr im Einsatz sein, aber nicht in der Eifel. „Ich fahre wieder das 24-Stunden-Kartrennen mit den Micro Machines auf Mallorca, das gleichzeitig stattfindet“. Der Ausflug ins Kart hatte ihm schon 2014 so viel Spaß gemacht, dass er sich wieder dafür entschied.

Aber auch wenn er diesmal nicht das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring fährt, so ist das keine Absage an den Nürburgring. „Das ist hier einfach die schönste Rennstrecke der Welt und die VLN Langstreckenmeisterschaft ist mit ihrem ganzen Ambiente und der sportlichen Herausforderung einfach mein zu Hause.“ Im Fahrerlager hat Jäger über die lange Zeit viele gute Freunde gefunden und auch der Draht zu den Streckenposten und anderen Unterstützern ist außergewöhnlich gut. „Hier fühle ich mich einfach am wohlsten und jede neue Reise an den Ring lässt meinen Puls höher schlagen.“

Die Zielsetzung ist übrigens auch ganz klar. „Wir wollen die beste Mannschaft in unserer Klasse werden“, sagt Jäger. Trotz der beiden ersten Rennen, die er verpassen wird, will der engagierte und ambitionierte Rennfahrer am Ende in der Gesamttabelle so weit nach vorne, wie möglich. „Wir reden hier nicht von der Meisterschaft, aber die Top 20 wäre super.“ Es bleibt abzuwarten, ob neben dem sportlichen Können auch das Quäntchen Glück in diesem Jahr dabei sein wird, dass Jäger dieses ehrgeizige Ziel mit seinen Teamkollegen umsetzen kann.

 

Nebel verhindert VLN-Lauf 8

Eigentlich wollte Mike Jäger beim achten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf zwei Fahrzeugen starten. Dem Ferrari von GTCorse und der Corvette von SPace-Racing. Doch wegen anhaltenden Nebels konnte der Lauf nicht gestartet werden. Jäger musste also unverrichteter Dinge wieder in die Heimat reisen.

 

Zweimal auf Platz eins vorgearbeitet und trotzdem nicht gewonnen

Irgendwie konnte einem Mike Jäger nach dem 6-Stunden-Rennen in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring schon leidtun. Am vergangenen Samstag kämpfte er sich mit seinen Fahrerkollegen Andrea Barlesi, Stephan Köhler und Arturo Devigus gleich zweimal im Ferrari F458 von GT Corse an die Spitze der Klasse, nur um am Ende wegen einer Strafe dann doch auf Platz drei gewertet zu werden. Am Ende blieb Jäger die Erkenntnis, dass er im Regen besser fährt, als so mancher anderer – aber fangen wir vorne an.

Als das längste Rennen im VLN-Jahr gestartet wurde, saß Mike Jäger noch gemütlich in der Box. „Ich bin standby für den Regen“, meinte der Kaiserslauterer entspannt. Dass Regen kommen würde, war so gut wie sicher, nur die Frage nach dem „Wann“ war noch offen. Doch Jägers Entspannung wich Sekunden nach dem Start. Sein Teamkollege war im Ferrari angestoßen und in einen Dreher gezwungen worden. Im großen Pulk mitten in der Mercedes-Arena ist es das Letzte, was man möchte, umgedreht zu werden. Glücklicherweise schossen alle nachfolgenden Autos rechts und links am gelben Italiener vorbei, sodass die Fahrt unbeschädigt weiter gehen konnte. „Das war teilweise richtig eng, aber wir hatten Glück. Leider mussten wir das Feld dann von hinten aufrollen.“

Da das Rennen über die lange Distanz ging, machte sich im Team allerdings niemand große Sorgen. Als dann heftiger Regen einsetzte und Jäger das Steuer übernahm, kam die große Stunde des Ferrari. Jäger zeigte, dass sein Teamchef mit ihm den richtigen Regenmann ausgesucht hatte und fuhr trotz großer Sturzbäche quer über die Fahrbahn immer weiter nach vorne. Dabei blieb seine Fahrt aber immer kontrolliert und sicher. Nur ein Astra-Pilot passte bei einer Überrundung nicht auf, zog zu schnell nach innen und traf den Ferrari am Heck. „Dabei wurde mir das linke Hinterrad aufgeschlitzt und ich musste einen zusätzlichen Boxenstopp einlegen“, Jäger ärgerte sich über den Fehler des Konkurrenten. Das Auto war also wieder zurückgeworfen worden, nur aber, um in der Folge des zusätzlichen Stopps wieder Boden gut zu machen und am Ende wieder ganz vorne zu liegen.

Doch aus dem möglichen Sieg wurde nichts. Jägers Teamkollege handelte sich unter doppelt gelb eine Strafe ein. Anstatt der erlaubten 60 Stundenkilometer war der Ferrari wohl mit 78 Sachen unterwegs. „Wir müssen uns da auf das GPS-System der VLN verlassen und wenn die Messungen sagen, wir waren zu schnell, dann waren wir wohl auch zu schnell“, kommentierte Jäger, der die Strafe zähneknirschend akzeptierte. „Mich ärgert das natürlich, auch wenn ich absolut dafür bin, solche Vergehen rigoros zu bestrafen. Die Rennleitung hat hier absolut richtig gehandelt.“

Doch lange hielt der Frust nicht an. Schließlich hatte sich der Kaiserslauterer nichts vorzuwerfen. Statt sich lange aufzuregen, nutzt er lieber seine Energie, sich für den nächsten Lauf zu motivieren. „Beim nächsten Mal gewinnen wir das Ding einfach“, meinte er leicht schmunzelnd. Denn auch Jäger weiß, dass einem in der VLN der Klassensieg nicht unbedingt geschenkt wird. Möglich ist er für Jäger und sein Team aber allemal.

 

Mike Jägers Statement zur aktuellen Situation in der VLN (vor allem mit Blick auf Rennen 5)

P10 Gesamt, 3. Platz in der SP9.
Unser bestes VLN-Ergebnis überhaupt, dennoch kann ich mich nicht wirklich daran erfreuen, denn ich selbst bin am Samstag auf Grund fragwürdiger Entscheidungen keine einzige Runde gefahren. Seit 5 Rennen in diesem Jahr fahre ich nach Hause und bei jeder Heimfahrt intensiviert sich die Enttäuschung. Aggressive Fahrer, Code 60 Regeln die nicht bis zum Ende durchdacht sind und Entscheidungen der VLN, die zu unrecht regelgetreue Fahrer wie mich mit bestrafen. Im 8 Jahr fahre ich kontinuierlich VLN, in den verschiedensten Klassen auf den unterschiedlichsten Autos,und ich habe seitdem schon viel am Ring erlebt, ohne mir selbst je etwas zu Schulde kommen zu lassen. Aber dieses Wochenende war der Gipfel.

Da mir die VLN im Moment den Spaß am aktiven Motorsport nimmt, werde ich mich intensiv damit auseinandersetzen ob die VLN noch die richtige Plattform für mich ist. Da ich mir für diese Entscheidung ausreichend Zeit nehmen möchte, werde ich das nächste Rennen am 2.8. definitiv nicht fahren.

 

Mike Jäger beendete das Rennen auf Rang 20 liegend vorzeitig

Mike Jäger war am morgen des zweiten Renntages des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring enttäuscht. Der Ferrari F 458 Italia GT3 war nachts durch einen Reifenschaden abgeflogen und in die Leitplanke gekracht. „Damit war unser Rennen beendet“, meinte der Kaiserslauterer, für den bis dahin alles optimal gelaufen war.

Ein Startplatz in den Top 30, aus den vielen kleinen Scharmützeln der Startphase rausgehalten und auf dem Weg in die Top 15 – eigentlich lief bei Jägers Einsatzteam GT Corse alles nach Plan. „Es war mein erster GT3-Einsatz im 24-Stunden-Rennen und es bis zum Ausfall alles optimal.“ Mike Jäger hatte sich intensiv auf seinen Einsatz vorbereitet und topfit ins Rennen gegangen. Entsprechend absolvierte er auch in der Nacht einen Doppelstint. „Ich fahre Nachts nur unwesentlich langsamer, als tagsüber und freue mich, dass ich dann auch länger ran durfte.“ Trotzdem wusste er hinterher zu berichten, dass ihm das Tempo durchaus Respekt abverlangt. „Irgendwie ist das schon verrückt, nachts auf dieser Strecke in diesem Tempo zu fahren.“ Aber der Kaiserslauterer schlug nicht über die Strenge, sondern hielt sich klar an die Teamvorgaben.

Denn GT Corse Teamchef Danny Pfeil hatte seinen Fahrern mehrfach eingeimpft, dass sie mit entsprechender Vorsicht zu Werke gehen sollten und lieber einmal mehr zurückstecken, als die Brechstange auszupacken. „Daran haben wir uns auch gehalten. Schließlich wollten wir alle ins Ziel kommen.“ Dass daraus nichts wurde, lag dann eben auch nicht an einem Fahrfehler, sondern dem kaputten Reifen. Woher der Schaden kam, ist nicht ganz klar, allerdings gab es über die gesamte Renndauer viele Unfälle, sodass sich der Ferrari ganz schnell irgendwo ein Trümmerteil hätte einfangen können.

So gesehen konnte Jäger trotz des Ausfalls zufrieden die Heimreise antreten. „Natürlich wäre ich lieber nach 24 Stunden ins Ziel gekommen, aber wir Fahrer und das Team können mit unserer Leistung sehr zufrieden sein. Manche Dinge kann man eben nicht planen und die passieren einfach.“ Deshalb blickte er auch schon jetzt sehr hoffnungsvoll auf den nächsten Einsatz. Bereits in zwei Wochen startet der nächste Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft. „Da werden wir wieder mit von der Partie sein und voll angreifen“, Mike Jäger ist hoch motiviert, ein gutes Rennen im GT3-Ferrari zu fahren.

 

Mike Jäger mit persönlich schnellster Rennrunde im GT3-Ferrari

Das Grinsen war Mike Jäger auch Stunden nach seinem Einsatz auf dem Nürburgring nicht mehr aus dem Gesicht zu ziehen. Der Kaiserslauterer pilotierte beim vierten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft früher als erwartet den GT3-Ferrari von GT Corse. Mit dem nötigen Respekt und viel Mut meisterte er den Einsatz mit Bravour und viel Spaß hinterm Lenkrad.

„Ferrari F 458 Italia GT3“ – so lautet der offizielle Name der Startnummer 458. „Grünes Biest“ nennt Mike Jäger das für ihn neue Einsatzgerät. „Das war wirklich nochmal ein riesiger Schritt vorwärts“, meinte er kurz nach dem Rennen. Bisher fuhr Jäger einen etwas „kleineren“ und vor allem seriennahen Ferrari F 458. Nach Testfahrten in einem Audi R8 vor eineinhalb Jahren war es jetzt sein erstes kompletter Renneinsatz in einem GT3-Auto. Mit Pierre Ehret, Andrea Barlesi und Alexander Matschull standen dem Kaiserslauterer drei schnelle und gute Fahrerkollegen zur Seite.

Zu Wochenbeginn hatte Jäger noch gar nicht mit dem GT3-Einsatz gerechnet. „Als mich der Teamchef am Dienstag anrief und fragte, ob ich mir das zutrauen würde, war ich zunächst einmal überrascht.“ Natürlich traute er sich die Herausforderung zu, wenngleich er mit gehörigem Respekt die Reise zum Nürburgring antrat. „GT3 ist einfach noch einmal eine andere Liga“, meinte Jäger. Eine Liga, in der der Rennfahrer aber auch gerne mitspielt. In seinem ersten Rennen verbesserte er seinen persönlichen Rundenrekord direkt einmal auf eine Zeit knapp über 8:30 Minuten und fuhr somit erstmals unter 8:40 Minuten. Einfach war das aber nicht: „Das Auto ist nicht leicht zu fahren, bewegt sich manchmal etwas zickig, gibt einem aber früh Rückmeldung, wenn es droht auszubrechen.“

Das Ergebnis war für Jäger am Ende zweitrangig. Zumal das Rennen wegen eines heftigen Unfalls nach drei Stunden vorzeitig abgebrochen werden musste. „Ich bin froh, dass bei allen Unfällen an diesem Wochenende alle Fahrer sofort richtig versorgt wurden und nicht schwer verletzt wurden“, Mike Jäger lobte ausdrücklich die Arbeit von Streckenmarshalls und Ärzteteams, die auch beim vierten Lauf immer wieder gefordert waren.

In den kommenden Wochen wird Jäger jetzt weiter an seiner Fitness arbeiten, um beim 24-Stunden-Rennen auch absolut fit zu sein. Zu dieser Vorbereitung gehört auch ein 24-Stunden-Kartrennen auf Mallorca. „Ich denke, dass ich mit dem kompletten Programm dann gut in das Rennen auf dem Nürburgring gehen kann.“
 

Jäger ist schnellster im Ferrari und gewinnt trotzdem nicht

Als Mike Jäger am vergangenen Samstag auf dem Weg ins Parc Fermé war, ärgerte er sich schon mächtig. Unter normalen Umständen hätte er im Ferrari F458 von GTCorse die Klasse SP8 gewonnen. Doch nach einer Strafe durch die Rennleitung musste er seinem Fahrerkollegen mitteilen, dass es leider keinen Grund zu feiern gibt. „Das ist so schade, denn wir waren wirklich gut unterwegs.“

Eigentlich war der weiße Ferrari vier Minuten vor dem nächsten Konkurrenten über die Ziellinie gefahren. Mike Jäger hätte also bei seinem ersten Auftritt im Ferrari in diesem Jahr direkt den ersten Klassensieg in der VLN Langstreckenmeisterschaft feiern können. Doch er und Andrea Barlesi und Stephan Köhler mussten sich am Ende mit Rang 4 in der Klasse begnügen.

Jägers Teamkollege hatte offensichtlich trotz doppelter, gelber Flaggen überholt. Die Strafe der Rennleitung folgte umgehend. Das Auto wurde um drei Plätze nach hinten versetzt. „Wir haben unserem Fahrer noch nichts per Funk mitgeteilt“, meinte Jäger, als er seinen Kollegen abholen wollte. Die Siegesfreude im Keim zu ersticken oblag dem Kaiserslauterer selbst. „Wenn er wirklich überholt hat, ist die Strafe absolut nachvollziehbar und richtig“, meinte Jäger, der sich zwar über das Ergebnis ärgerte, seinem Kollegen aber keinen Vorwurf machte. „Das darf nicht, aber kann mal passieren.“

Das gesamte Ergebnis rückte für Jäger allerdings in den Hintergrund, als er hörte dass bei einem befreundeten Ferrari-Team zwei Mechaniker verletzt worden waren. Beim Tanken hatte sich die vorgeschriebene Kanne nach dem Abziehen nicht wieder geschlossen. Sofort schoss Benzin aus dem Behälter auf Auspuff und Bremse und entzündete sich. Die zwei tankenden Männer standen mitten in dem Flammenmeer. „Ich hoffe die beiden Mechaniker haben nicht allzu schwere Verbrennungen und können bald wieder an die Rennstrecke kommen“, meinte Jäger, der beiden wenig Schmerzen und eine schnelle Genesung wünscht.

 

Jäger ist trotz eines Ausfalls hoch zufrieden

Eigentlich müsste Mike Jäger eher unzufrieden sein. Die in der VLN Langstreckenmeisterschaft eingesetzte Corvette C6 vom Team S.Pace-Racing musste frühzeitig die Box ansteuern und konnte trotz intensiven Reparaturarbeiten nicht weiter am Saisonauftakt in der Eifel teilnehmen. Wie gesagt: eigentlich. Doch der Kaiserslauterer reiste mit einem dicken Grinsen vom Nürburgring nach Hause. „Dass wir nicht ins Ziel gekommen sind, ist zwar schade, aber es hat trotzdem viel Spaß gemacht.“

Und Spaß stand für Jäger bei seinem ersten Einsatz in diesem Jahr ganz oben auf dem Programm. Da sein eigentliches Einsatzauto – ein Ferrari 458 – erst zum dritten Rennen kommen wird, übernahm Jäger das Cockpit der Corvette des befreundeten Rennstalls. In der neuen SP Pro Klasse rechnete sich das Team aufgrund der deutlich stärkeren Konkurrenz nur wenig aus. Vielmehr ging es darum, die Corvette C6 für die weiteren Einsätze zu optimieren und einen ersten großen Test mit dem Auto zu fahren.

„Das Auto geht wie die Hölle. Ich denke, dass die Abstimmungsarbeiten aus der Test- und Einstellfahrt und jetzt vom Training sehr gut waren“, kommentierte Jäger. Auch im Rennen wusste Jäger mit der brachialen Gewalt des Hubraumstarken Autos umzugehen. Allerdings wollte das Getriebe der Corvette nach fünf Runden nicht mehr so, wie der Rennfahrer. „Die Mannschaft hat versucht, noch einmal alles zu richten, aber da steckt wohl der Teufel etwas tiefer im Detail“, meinte Jäger, der nach einer weiteren Runde das Auto wieder in der Box abstellte.

„Das Team weiß, was das Auto kann und wenn das Getriebe wieder rund läuft, sollten auch richtig schnelle Rundenzeiten möglich sein“, machte Jäger der Mannschaft Mut. Er selbst wird beim zweiten Rennen erneut für S.Pace-Racing die Corvette fahren. Danach steht dann das erste Rennen im ferrari auf dem Programm. Allerdings muss Jäger gar nicht so lange warten, um im rassigen Italiener von GT Corse Platz zu nehmen. Noch in dieser Woche sind Testfahrten mit dem Auto geplant, um dann am 26. April in der VLN voll durchstarten zu können.
 
Jäger will Klassensiege und den Sprung zur GT3

„Das Jahr 2013 war mein bisher schnellstes in der VLN Langstreckenmeisterschaft“, Mike Jäger ist mit der abgelaufenen Saison auf dem Nürburgring mehr als zufrieden. Bei GT Corse fühlte sich der Kaiserslauterer im Ferrari F458 richtig wohl. Deshalb wird es auch 2014 ihn bei dem Team weitergehen. „Jetzt wollen wir aber in der Klasse immer vorne landen“, was 2013 wegen des Reglements nicht möglich war, kann für Jäger und GT Corse in diesem Jahr endlich Realität werden.

Ein bisschen ärgerlich war es für die Ferrari-Fahrer schon, dass in der Klasse SP8 deutlich stärkere Autos unterwegs waren. In der Winterpause haben die Regelhüter der VLN Langstreckenmeisterschaft aber nachgebessert und die Klasse „SP-Pro“ geschaffen. Die „Über-Autos“ aus der Klasse SP8 müssen nun wechseln und die so bereinigte Klasse SP8 könnte zum Erfolgsgaranten für Mike Jäger und Co werden. Denn die seriennahen Ferrari F458 gehören hier jetzt zu den schnellsten Autos. „Ich habe 2013 viel gelernt und hoffe das jetzt auch umsetzen zu können“, gibt sich Jäger optimistisch. Bei GT Corse fühlt er sich sehr gut aufgehoben, weil nicht ein bestimmtes Ergebnis, sondern die einzelnen Fahrer im Fokus stehen. Jäger konnte sich so kontinuierlich steigern und auch durch das Coaching und den Austausch mit den Profis immer besser werden.

Bis dass er das erste Mal wieder für ein Rennen in den Ferrari klettern darf, muss er aber erst noch etwas warten. GT Corse wird die ersten beiden Rennen des Jahres nicht in Angriff nehmen. Die Erfahrung aus den letzten Jahren hat gezeigt, dass das Eifelwetter Ende März und Anfang April einfach noch zu unbeständig und vor allem zu kalt ist.

Trotzdem wird der ambitionierte Amateur-Rennfahrer zum Saisonauftakt am 29. März dabei sein. Genau wie beim zweiten Rennen wird Jäger in der Corvette Z06 von S.Pace Racing Platz nehmen. „Mit dem Auto starten wir in der neuen Klasse SP Pro und oberstes Ziel ist es nach der langen Pause wieder auf der schönsten Strecke der Welt anzukommen und sich mit den Asphalt-Neuerungen über den Winter vertraut zu machen.

Ab Lauf 3 – 26. April – soll es dann aber im Ferrari rund gehen. Geplant sind bisher alle VLN-Läufe und auch das 24-Stunden-Rennen. „Doch die Klasse SP8 ist nicht das Ende der Fahnenstange“, sagt der Kaiserslauterer angriffslustig. Zum Ende der Saison wird Jäger aller Voraussicht nach auf einen GT3-Ferrari von GT Corse umsteigen. „Anfang Dezember  wollen wir, wenn alle Voraussetzungen passen, mit dem Auto zum Beispiel die 12 Stunden von Abu Dhabi bestreiten.“ Jägers Ziel: Das 24-Stunden-Rennen in Dubai. Hier möchte er dann auch im GT3-Auto sitzen.

„Die Saisonplanung ist für mich jetzt abgeschlossen. Ich freue mich und kann es kaum erwarten endlich wieder im Rennauto zu sitzen.“
 

Mike Jäger blickt zufrieden auf seine erste Ferrari-Saison zurück

„Ich habe extrem viel gelernt und mich wirklich weiter entwickelt. Dazu hatte ich in diesem Jahr ein tolles Auto und ein wirklich super Team“, Mike Jägers (Kaiserslautern) Saisonbilanz in der VLN Langstreckenmeisterschaft fällt mehr als positiv aus. Da sein etatmäßiges Auto, der Ferrari F458 von GT Corse planmäßig nicht am Start war, wollte er beim letzten Rennen eigentlich in der Corvette seines ehemaligen Teams S.Pace-Racing starten. Doch nach einem technischen Defekt in der ersten Runde, kam es nicht dazu. Zeit für Mike Jäger, also einmal auf die erste Saison bei GT Corse zurück zu blicken.

Ursprünglich hatte Jäger gar nicht geplant, die komplette Saison zu bestreiten. „Erstens kommt es anders, und zweitens, als man denkt“, meinte er nun mit Blick auf die letzten Monate. Bei GT Corse bekam Jäger die Chance einen Ferrari F458 in der Klasse SP8 zu fahren. Doch die Mannschaft bot ihm nicht nur den Cockpitplatz an. „Beim Teamchef Danny Pfeil gehört es zur Philosophie, dass die Fahrer intensiv betreut werden und ständig an deren Weiterentwicklung gearbeitet wird.“ So kam Jäger in den Genuss zahlreiche Trainings mit Profis zu absolvieren. Nach jeder Session, egal ob Rennen oder Training wurden die Daten analysiert und im Team besprochen.

„So etwas habe ich vorher noch nicht erlebt“, Mike Jäger fand nur lobende Worte für die Mannschaft. Auch dass die Fahrer in die Abstimmungsarbeiten des Fahrzeuges mit einbezogen wurden, obwohl erfahrenere Profis das hätten tun können, fand er bemerkenswert: „Ich war voll eingebunden und eben nicht nur irgendein Fahrer, der mit eigenen Sponsoren einen Cockpitplatz kauft.“ Dazu gehörte auch, dass die Piloten Stück für Stück ein neues Ziel vom Teamchef angesagt bekamen. So konnte sich Jäger kontinuierlich steigern. Auch die einzelnen Ergebnisse stimmten Jäger positiv. Ein Klassensieg und zwei vierte Plätze standen am Ende auf der Haben Seite. Dazu kamen noch etliche Führungskilometer.

Beim letzten Lauf am 26. Oktober wird Jäger nicht mehr antreten. Für ihn beginnt bereits jetzt die Vorbereitung auf die Saison 2014. „Ich werde mich im Herbst und Winter mit einem speziellen Fitnessprogramm in Form halten, um dann im März direkt voll angasen zu können. Welches Auto Jäger dann fahren wird, ist noch offen. Neben dem nahezu seriennahen Ferrari 458, steht bei GTCorse die GT3-Version in der Box. „Mal sehen, wie es im kommenden Jahr weitergeht“, meint Jäger.

 

Meisterstück wurde für Mike Jäger nicht belohnt

„500 Meter vor der Ziellinie in Führung liegend mit Spritmangel auszuscheiden ist unglaublich bitter“, Mike Jäger ärgerte sich nach dem Ende des siebten Laufes zur VLN Langstreckenmeisterschaft maßlos über den traurigen Ausgang. Teamkollege Patrik Kaiser musste den Wagen in der letzten Schikane mit leerem Tank abstellen. „Ich hatte so einen tollen ersten Stint und das Auto lief wirklich hervorragend. Schade, dass es dann so ausgehen muss“, meinte Jäger.

Dabei war der Tag gar nicht so gut losgegangen. Wegen einer defekten Lichtmaschine konnte das Duo Jäger/Kaiser keine Qualifikationsrunden fahren. Das Ergebnis war der letzte Platz in der Klasse und vorletzte im der Startgruppe. Doch Mike Jäger griff direkt voll an und wühlte sich regelrecht durchs Feld. Nach dem ersten Umlauf auf der gut 25 Kilometer langen Nordschleife war er bereits auf Platz zwei vorgefahren. „Das Auto lief zu diesem Zeitpunkt richtig gut, das war der beste Stint, den ich je gefahren bin.“ Jäger hatte vom Team ausreichend Motivation mit auf den Stint bekommen, hier ein Meisterstück zu vollbringen. Die Aussage von Teamchef Danny Pfeil war ja auch unmissverständlich: „So fahre ich hier nicht nachhause, du weißt was zu tun ist.“

Sein Teamkollege Patrik Kaiser konnte die 2. Position dann problemlos verteidigen und als er wieder zurück auf Mike Jäger übergab schien alles perfekt zu laufen. Doch kurz vor Ende des 3. Stint zeigten sich erneute Elektronikprobleme. „Das Auto hatte immer wieder Aussetzer und es erschienen mehrere Warnmeldungen im Display“, wusste Jäger zu berichten und steuerte 2 Runden vor dem geplanten Fahrerwechsel die Box an. Nachdem die Crew den Fehler behoben hatte übernahm wieder Patrik Kaiser und konnte sogar auf Platz 1 vorfahren. „ Wir wussten, dass es vom Sprit her knapp werden würde, aber da wir in der letzten Runde waren und Patrik wieder mit Aussetzern zu kämpfen hatte, sind wir durchgefahren. Aber dass es am Ende so knapp wurde ist doppelt enttäuschend“ so Jäger.

Trotzdem freute er sich über seine Leistung. „Ich muss auch mal ganz deutlich die Betreuung durch GT Corse hervorheben. Dank des effektiven Trainings mit den Profis habe ich mich deutlich steigern können. Das ist bei GT Corse wirklich einmalig.“ Die technischen Probleme sah er mit Blick auf die Mannschaft gelassen. „Ich denke, dass in den nächsten Wochen intensiv nach dem Fehler gesucht wird und beim nächsten Mal auch alles wieder rund läuft“, gibt sich Jäger optimistisch.

 

Mike Jäger gefühlt auf Rang 2

Eigentlich konnte Mike Jäger mit dem fünften Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft zufrieden sein. Er selbst hatte ordentliche Zeiten mit dem Ferrari F458 von GT Corse gefahren, das Auto war ohne Probleme auch durch schwierige Verhältnisse gekommen und trotzdem war der Kaiserslauterer nach dem 6-Stunden-Rennen frustriert. Grund war die Einstufung zweier deutlich überlegener Porsche, die von den Verantwortlichen ebenfalls in die Klasse SP8 gepackt worden waren. „Da werden wir sicher noch mal drüber reden müssen“, meinte Jäger hinterher.

Sich selbst und seinen Fahrerkollegen hatte Jäger nichts vorzuwerfen. Christian Kohlhass, Carsten Struwe und Don Stefano lieferten eine gewohnt gute Leistung ab. Dabei war es vor allem für Mike Jäger gar nicht einfach. Der Kaiserslauterer saß am Steuer, als sich leichter Regen ankündigte. Das Team entschied gemeinsam, die profillosen Slicks nicht herunter zu nehmen. Wenige Minuten war klar: das war eine Fehlentscheidung. Jäger musste sich eine Runde lang um die gut 25 Kilometer lange Nordschleife kämpfen, eh er an der Box dann doch Regenreifen bekam. „Am Ende war das nicht entscheidend, denn unser Schwesterauto konnten wir eh nicht halten“, kommentierte Jäger, der diese Entscheidung voll unterstützt hatte und somit selbst für den zusätzlichen Stopp mitverantwortlich war.

Mit dem vierten Rang in der Klasse war Jäger am Ende hoch zufrieden. „Mehr war unter diesen Bedingungen einfach nicht möglich. „Mit Blick auf meine Leistung kann ich aber sehr zufrieden mit dem Rennen sein“, meinte Jäger, der die Vorgaben seines Teamchefs umsetzen konnte und so ein sauberes Rennen ablieferte. Beim nächsten Lauf am 14 .September hofft Jäger wieder weiter vorne in der Klasse zu landen.

 

Sieg für Mike Jäger im Ferrari beim 4. VLN-Rennen

Als Mike Jäger nach 4 Stunden, 8 Minuten und 12 Sekunden die Ziellinie passierte, konnte man ein ganzes Gebirge vor Erleichterung purzeln hören. Wenige Wochen zuvor noch hatte der Kaiserslauterer den Ferrari F458 von GT Corse nach einem unverschuldeten Unfall irreparabel zerstört. Jetzt, beim 4. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft, fuhr er im neu aufgebauten Auto und in neuem Gewand mit seinen Teamkollegen zum Klassensieg.

„Nach dem letzten Rennen schmeckt dieser Sieg doppelt süß“, meinte Jäger überglücklich, als er aus seiner rollenden Sauna ausgestiegen war. Denn der vierte Lauf war für die Fans sicherlich ein tolles Erlebnis bei sommerlichen Temperaturen – die Fahrer mussten eine wahre Hitzeschlacht kämpfen. Doch Jäger ist nicht umsonst im intensiven Training. „Die Temperaturen machen mir nur wenig aus“, sagte er zufrieden.

Gemeinsam mit Christian Kohlhaas und Carsten Struwe konnte Jäger die Vorgaben von Teamchef Danny Pfeil gut umsetzen. Auch die ab Rennhälfte fehlende Heckschürze und Unterboden störte Jäger nur wenig. Entscheidender war für Jäger dagegen, dass es bei ihm und seinen beiden Teamkollegen ansonsten absolut rund lief. Der neu aufgebaute Ferrari F458 zeigte keine Zicken, in den vielen Zweikämpfen handelte sich keiner ernste Schäden ein und auch die Boxencrew von GT Corse lieferte einen lupenreinen Job ab.

„Mein besonderer Dank geht an das Team. Man muss sich mal vorstellen, die bauen so einen F458 in 10 Tagen komplett neu auf und fährt dann auch noch ohne Mucken durch, Respekt!“ sagte Jäger. Am 24. August findet mit dem 6-Stunden-Rennen der Saisonhöhepunkt der VLN Langstreckenmeisterschaft statt. Mike Jäger hofft dann erneut mit einer guten Performance möglichst weit vorne zu landen.

 

Mike Jäger übersteht heftigen Abflug unverletzt

Nicht wirklich zufrieden, aber froh unverletzt zu sein, reiste Mike Jäger am vergangenen Wochenende vom Nürburgring ab. Bei dritten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft hatte Jäger im ferrari 458 von GT Corse einen durchaus heftigen Abflug unverletzt überstanden. Bis dahin war der Kaiserslauterer mit der Performance des Autos mehr als zufrieden. „Das Auto war heute einfach unglaublich, perfekt abgestimmt, ich habe mich lange nicht mehr so gut in einem Rennwagen gefühlt“, meinte Jäger. Überschattet wurde das Rennen vom gesundheitsbedingten Tod eines Fahrerkollegen.

„Es war zwischendurch richtig tricky draußen, aber das sind ja meine Bedingungen“, meinte Mike Jäger, als er nach seinem Unfall wieder zurück in der Box war. Immer wieder hatten kurze Regenschauer die Strecke rutschig gemacht. Jäger ließ sich von den Bedingungen nicht einschüchtern und kämpfte sich in der Klasse vor. Kurz nachdem er Rang zwei übernommen hatte, kam es dann zum Crash. Bei der Überrundung übersah ihn ein kleineres Fahrzeug und schmiss regelrecht die Tür zu. Jäger war nur noch Passagier und hob spektakulär ab. „Plötzlich war das Auto in der Luft und dann bin ich rückwärts eingeschlagen.“ Nach seiner Auskunft war der Ferrari hinten um knapp einen Meter kürzer.

„Mir ist es persönlich sehr wichtig, heute mal eine Lanze für die Streckensicherung und medizinische Versorgung der VLN zu brechen. Ihr wart schnell da, hattet sofort alles unter Kontrolle und medizinisch war ich auch sofort versorgt“, Mike Jäger war froh, direkte Hilfe zu bekommen, „Vielleicht vergessen wir Fahrer einfach manchmal, dass auch wir in stressigen Notsituationen nicht immer alles richtig machen, vielleicht sehen wir aber auch Vieles als zu selbstverständlich an, was nicht selbstverständlich ist“, so Jäger. „Von mir gibt es jedenfalls ein riesengroßes Dankeschön! Alles richtig gemacht!

Als Jäger schon mit dem Rennen abgeschlossen hatte, folgte plötzlich der Abbruch mit der roten Flagge. Ein Fahrer hatte wegen gesundheitlicher Probleme offensichtlich das Bewusstsein verloren und war mit seinem Opel Astra leicht in die Leitplanke eingeschlagen. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen konnte der Fahrer nicht gerettet werden. „Mein Beileid an die Familie, Freunde und auch an sein Team. Das ist alles schon sehr tragisch.“ Mike Jäger wurde durch den Abbruch noch als siebter in der Klasse gewertet. Das war ihm aber nach diesem Ausgang völlig egal.
 

Absage aus Sicherheitsgründen

Eigentlich wollte Mike Jäger am Wochenende beim zweiten Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft wieder mit dem Ferrari 458 von GT Corse antreten und um den Klassensieg kämpfen. Bei nasskalten Bedingungen war es für alle Mannschaft extrem schwer, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Jäger und seinen Fahrerkollegen absolvierten pflichtgemäß das Qualifying und stellten ihren blauen Renner dann in der Box ab. Dort blieb er dann auch bis zur Verladung in den LKW stehen.

„Wir haben uns zusammengesetzt und entschieden, dass wir unter diesen Umständen nicht fahren “, erklärte Jäger. Bereits am Vortag ist das Schwesterauto verunfallt. Die Reifen des Mittelmotorsportlers sind bei Gradzahlen knapp über Null und Dauerregen nicht auf Temperatur zu bekommen. „ Das Auto war nicht kontrolliert zu fahren, obwohl mir Regen normalerweise liegt und ich unter solchen Bedingungen meine größten Erfolge feiern konnte. Aber wenn die ersten Gedanken nachdem du ausgestiegen bist sind: ‚das Beste an der Runde waren die beiden Doppelgelb-Phasen‘  und ‚hoffentlich muss ich nicht den Start fahren‘, dann macht ein Start einfach keinen Sinn.“

Jäger war erleichtert, dass seine Fahrerkollegen das absolut genauso sahen. „Natürlich wären wir gerne gefahren, aber wir sind alle dort um Spaß zu haben, und das hat es unter diesen Voraussetungen nicht gemacht.

Die VLN Langstreckenmeisterschaft geht jetzt am 22. Juni weiter, und Jäger kündigt bereits jetzt an wieder voll angreifen zu wollen.

 

„Das Auto ist der Hammer“

Mike Jäger war das Grinsen nach dem ersten Rennen in der VLN Langstreckenmeisterschaft 2013 regelrecht ins Gesicht gemeißelt. Zum ersten Mal trat der Kaiserslauterer auf der Nordschleife im ferrari F458 von GT Corse an. Die silberblaue Flunder ist mit das Schnellste, was Jäger bisher auf dem Ring fahren durfte. Bei nahezu perfekten Wetterbedingungen tastete sich Jäger Stück für Stück an den Grenzbereich des Autos heran, ohne dabei über das Limit zu gehen. „das war einfach super“, meinte er hinterher.

Während das baugleiche Schwesterauto nicht so viel Glück hatte und bei einem kleinen Techtelmechtel irreparabel beschädigt wurde, drehte die Nummer 458 eine schnelle Runde nach der anderen. Als Jäger hinterm Volant der italienischen Schönheit Platz nahm, lag das Auto sogar in der Klasse SP8 auf Rang eins. Doch dann blieb er mit Spritmangel liegen. „Wir hatten ja kaum die Möglichkeit vorher zu testen. Daher wussten wir über die Verbräuche im Renneinsatz einfach noch zu wenig“, kommentierte Jäger das Problem.

Doch immerhin gelang es noch, dass er zurück an die Box kam und dann das Feld von hinten aufrollen konnte. Gemeinsam mit Christian Kohlhaas und Carsten Struwe reichte es am Ende zu Platz 4 in der Klasse. „Wichtig war heute, dass wir alle viel fahren konnten und nichts am Auto beschädigt wurde“, Mike Jäger und seine beiden Teamkollegen konnten genau das erfüllen. Zudem fuhr das Trio die drittschnellste Zeit in der Klasse. Ohne die kleine Zwangspause wäre mindestens Rang zwei in der Klasse möglich gewesen.

„Das war hier wirklich ein richtig guter Auftakt“, meinte Jäger überglücklich. Auch mit dem Team und der Stimmung in der Mannschaft von GT Corse war Mike sehr zufrieden: „Das ist alles wunderbar vorbereitet und hoch professionell.“ Für den nächsten Lauf am 27. April hat sich der Kaiserslauterer schon jetzt so einiges vorgenommen: „Das wird garantiert noch viel besser. Das verspreche ich.“

 
Mike Jäger in 2013 für GT Corse auf Ferrari 458 Endurance
 

„Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, trifft es wohl auf den Punkt", war das Erste was Mike Jäger zu seinem neuen Engagement in der VLN Saison 2013 sagte. Der Kaiserslauterer wird überraschend doch die komplette Saison fahren und das auch noch in einem echten Exoten: dem Ferrari 458 Endurance, dem Schwester-Auto des „Tin Tag-Ferrari“.

"Bis vor kurzem bin ich noch davon ausgegangen 2013 nur sporadisch ins Renngeschehen einzugreifen. Ich hatte  zwar den Winter über einige interessante Gespräche zur Saison 2013, aber durch eine Kombination aus Jobwechsel und notwendiger Operation am rechten Sprunggelenk konnte ich zu diesem Zeitpunkt keine Zusagen machen" kommentierte Jäger seine bisherige Saisonplanung.
Im Rahmen eines Wintertrainings des European Speed Clubs bekam er dann aber das Angebot von GT Corse-Teamchef Danny Pfeil auf einem Ferrari 458 an der VLN teilzunehmen. „Du hast das Herz, das Talent, den nötigen Verstand und passt genau in unsere Truppe war dessen Ansage“, erinnert sich Jäger. Getreu des bekannten Werbeslogans: „Wer kann dazu schon nein sagen", war die Entscheidung schon so gut wie gefallen. Als dann auch noch die geplante Operation ausfiel, stand dem Engagement nichts mehr im Wege. „Danny und ich waren uns schnell einig, dass sein Team, der Ferrari und das persönliche Coaching durch Pierre Kaffer für meine Entwicklung im Rennsport das perfekte Paket ist“, erklärt Jäger, der sich sehr über den Einsatz freut. Und auch Danny Pfeil ist glücklich über das Engagement: „Ich kenne Mike aus unseren Ice Camps in Österreich und wir sind stets in Kontakt geblieben.“ Pfeil bescheinigt dem Kaiserslauterer durchaus Potential, „Mike hat in den letzten Jahren die nötige Erfahrung gesammelt und ist bereit für den Wechsel in die GT-Szene.“

Der Teamchef ist überzeugt, dass Jäger mit seiner Persönlichkeit das Team und dessen Spirit sehr gut repräsentieren wird. Vom Auto ist Pfeil ebenso begeistert: „Der Ferrari wurde in den letzten Monaten kontinuierlich weiterentwickelt. Neben einem Aero-Update bekam das Auto auch eine Fahrwerksoptimierung.

Anfang März wird Mike Jäger im Rahmen eines Tests das erste Mal ins Volant des Ferrari 458 Endurance greifen und erste Tipps von Pierre Kaffer entgegen nehmen. „Auf diesen Termin freue ich mich bereits ‚wie Hulle‘. Denn wer mich kennt weiß, im Innern war ich schon immer ein Ferraristi“, so Jäger. Die offiziellen Test- und Einstellfahrten der VLN sind dann am 16. März. Nur eine Woche später wird es für Mike Jäger dann zum ersten Mal Ernst im Ferrari, beim Auftakt der Saison 2013. Wer dann neben Jäger im Auto sitzt steht noch nicht komplett fest. Gesetzt sind Mike Jäger und Christian Kohlhaas. „Als dritter Fahrer kommt ein ehemaliger DTM-Pilot in Frage, mit dem wir aktuell noch verhandeln“, sagt Pfeil.

 

Rückblick auf eine durchwachsene Saison

Mit ein bisschen Wehmut blickt Mike Jäger auf die VLN-Saison 2012 zurück. „Es ist sicherlich nicht alles so gelaufen, wie ich es mir gewünscht hatte. Trotzdem war es ein gutes Jahr.“ Auch wenn sein geplanter Einsatz im Audi R8 beim letzten Lauf wegen des Wetters nicht zustande kam, freute er sich, zum Ende der Saison einmal an einer „anderen Liga“ schnüffeln zu dürfen. Jetzt laufen die Planungen für 2013, wobei Jäger im kommenden Jahr deutlich kürzer treten wird.

„Die Mannschaft von Audi Experience ist etwas ganz anderes, als ich bisher in der VLN erlebt habe“, Mike Jäger war von der Professionalität der Mannschaft beeindruckt, „das ist schon was ganz anderes.“ Fahren konnte er den Audi R8 LMS Ultra, außer ein paar Runden im freien Training am Freitag bei strömendem Regen, dann leider nicht, weil das zehnte Rennen aufgrund von Schneefalls gar nicht erst gestartet wurde. „Das war richtig aus Sicherheitsgründen den Lauf abzusagen. Trotzdem ist es für mich natürlich schade. Ich wäre gerne ein paar Rennrunden im R8 gefahren.“ Jäger hofft, dass sich die Chance in Zukunft noch einmal ergibt.

Rückblickend war die Saison für den Kaiserslauterer eher durchschnittlich. Der zu Saisonbeginn eingesetzte BMW war zwar schnell, musste aber immer wieder mit technischen Problemen kämpfen. „Das war wirklich schade, denn wir hätten die Klasse immer wieder gewinnen können.“ Doch Mike Jäger nahm sich die Enttäuschung nicht zu Herzen. Im Gegenteil Im Scirocco GT24 von LMS Engineering zeigte Jäger, was er auf der Nürburgring-Nordschleife leisten kann. „Der Scirocco ist einfach ein tolles Rennauto, aber eins für richtige Männer.“

2013 wird Jäger allerdings nicht weiter im Scirocco sitzen. „Aus privaten und beruflichen Gründen werde ich in der kommenden Saison etwas kürzer treten“, kündigt er schon jetzt an. Ich werde aller Voraussicht nach ein paar RCN Rennen bestreiten und stehe als Ersatzfahrer für meine alte Mannschaft von S.Pace-Racing zur Verfügung. Auch das 24h Rennen ist bisher nicht geplant. Sollten sich spontane Möglichkeiten ergeben, frage ich einfach bei den mir bekannten Teams an.

„Ich weiß schon jetzt, dass ich nicht bei jedem Termin vor Ort sein kann.“ Außerdem wird ihn sein Beruf deutlich mehr einnehmen. „Um schnell fahren zu können, muss ich den Kopf frei haben, und in den letzten Rennen habe ich bereits bemerkt, hier an meine Grenzen gestoßen zu sein. Wenn Du den Stress des Alltags nicht ablegen kannst und mit ins Rennfahrzeug nimmst, benimmst du dich unverantwortlich. Ich denke, dass alle dies die Allermeisten nachvollziehen können. Ein Jahr später bin ich bestimmt wieder mit vollem Einsatz zurück.“
 

Mike Jäger nimmt den Unfall auf seine Kappe

„Das war ganz klar mein Fahrfehler und das tut mir wirklich leid. Ich war einfach etwas übermotiviert“, Mike Jäger ärgerte sich nach dem neunten Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft vor allem über sich selbst. Im VW Scirocco GT24 von LMS Engineering wollte der Kaiserslauterer wieder eine gute Platzierung herausfahren. Doch dann kam alles anders.

Zunächst lief alles nach Plan. Hinter dem Schwesterfahrzeug – dessen Piloten noch um die Meisterschaft kämpfen – rangierte der blaue Scirocco mit der Startnummer 331 auf Klassenplatz zwei. „Ein Doppelsieg wäre wirklich schön gewesen“, meinte Mike Jäger. Doch dann gab es kleine Probleme an der Spurstange des VW. Dadurch fiel das Auto auf Platz fünf zurück. „Ich wollte dann den Wagen wieder bis auf Platz drei vorfahren“, erinnert sich Jäger. Mit einem guten Schuss Aggressivität und eben sehr hoch motiviert klemmte er sich ans Steuer des Scirocco.

Nach wenigen Umläufen war hinter dem Streckenabschnitt Brünnchen dann aber Schluss. Jäger hatte einen Gegner überholt und war dadurch nicht auf der Ideallinie. „Bei der Ausfahrt aus dem Brünnchen bin ich dann zu schnell um die Kurve gefahren und mit den Hinterrädern ins Kiesbett gekommen.“ Was folgte war klassische Physik. Den Ausbruch des Hecks konnte Jäger mit einem beherzten Tritt aufs Gaspedal verhindern doch der Gegenschwung katapultierte den Wagen mit rund 80 Stundenkilometern in die Leitplanke. „Zum Glück habe ich rechtzeitig die Hände vom Lenkrad genommen und die Beine gelockert, sodass ich bis auf ein paar Kopfschmerzen unverletzt bin. Der Rest ist Blech, aber das kann man reparieren.“ Vor allem für die Mannschaft und seine beiden Fahrerkollegen tat Mike Jäger der Abflug leid. Für ihn war es der erste Unfall seit drei Jahren. „Von mir aus kann ich mindestens die nächsten drei Jahre wieder unfallfrei bleiben.“

Richtig ärgerlich fand Mike Jäger das Verhalten mancher Fahrerkollegen bei doppelt geschwenkten gelben Flaggen. Nachdem es in diesem Jahr schon häufiger zu brenzligen Situationen gekommen war, hatte die Rennleitung eine neue und vor allem strenge Vorgabe gemacht: sobald doppelt gelb geschwenkt wird, gilt jetzt eine Höchstgeschwindigkeit von 60 Stundenkilometern. „Wir machen dann einfach den Speedlimiter rein und fahren damit bis zur grünen Flagge.“ Jäger wunderte sich, dass in diesen Phasen immer wieder Autos, die er längst überholt hatte wieder aufschlossen und sogar drängelten. „Das darf einfach nicht sein. Die Rennleitung hat ja Recht, wenn man zur Sicherheit entsprechend langsam fahren soll. Ich verstehe nicht, dass sich so viele an diese Vorgabe nicht halten.“ Hört man sich im Fahrerlager um, wird das Thema die VLN wohl noch ein wenig länger beschäftigen.

Allem Ärger über Ausfall und unfaire Fahrweise zum Trotz, freut sich Mike Jäger schon auf das Saisonfinale am 27. Oktober. Der Kaiserslauterer wird dann in einem Audi R8 LMS GT3 von Audi Experience Drive fahren. „Das wird ganz klar mein großes Saisonhighlight“, in dem GT3-Audi hat Jäger noch kein Rennen bestritten. Ende Oktober kann er zeigen, was er am Steuer des Ingolstädters drauf hat.

 
„Ein Auto für Männer“

Mike Jäger war nach seinem ersten Einsatz im VW Scirocco GT24 absolut begeistert: „Das ist ein Auto für echte Männer“, meinte der Kaiserslauterer. Gemeinsam mit Maik Rosenberg holte sich Jäger Platz drei in der hart umkämpften Klasse SP3T der VLN Langstreckenmeisterschaft. Für den erfahrenen Nordschleifenpiloten war es ein wichtiger Erfolg nach der kleinen Durststrecke, die er zuletzt verkraften musste.

Nachdem sein bisheriges Einsatzauto, ein BMW M3, wegen technisches Probleme nicht mehr zum Einsatz kam, musste sich Jäger nach einer Alternative umsehen. Mit dem Scirocco von LMS Engineering hatte er schnell das Richtige gefunden. „Das Auto ist richtig schnell, aber auch nicht leicht zu fahren“, meinte Jäger. Der Grenzbereich kündigte sich zwar rechtzeitig an, allerdings sei der Grad auf dem man dann wandere sehr schmal.  „Wenn man weiß, wie man mit dem Auto umgehen muss, dann kann man sehr gute Zeiten fahren.“ Jäger wusste offensichtlich sehr gut mit dem Scirocco umzugehen.

„Ich denke, dass ich mit etwas mehr Übung auch noch deutlich schneller werde als jetzt, aber im Grunde bin ich mit einer Leistung sehr zufrieden" kommentierte Jäger seine eigene Leistung. In der Klasse SP3T ist die Spitze sehr eng beieinander und jeder Fehler wird sofort von der Konkurrenz bestraft. „Hier wird sich nichts geschenkt, und es fordert dir Alles ab um vorne dabei zu sein.“ Zwischen Platz zwei und drei waren nach vier Stunden Renndistanz grade einmal 26 Sekunden Abstand. Nur der siegreiche Wagen, sicherte sich Platz eins mit deutlichem Abstand. Dabei handelt es sich allerdings auch um das Schwesterauto von LMS Engineering, dessen Fahrer aktuell um den Gesamtsieg in der VLN Langstreckenmeisterschaft kämpfen.

„Nach den technischen Rückschlägen in dieser Saison die mich so ungemein gefrustet haben, hat mir dieses Rennen einen ungemeinen Motivationsschub gebracht, "meinte Mike Jäger. Beim neunten Lauf wird er erneut im LMS-Scirocco starten. „Wie waren uns relativ schnell einig auch das nächste Rennen zusammen zu bestreiten. Die Chemie hat gleich von Beginn an gestimmt und die professionelle Arbeit und der Umgang mit uns Fahrern hat mich mächtig beeindruckt."

Allerdings muss Jäger fast fünf Wochen warten, bis er wieder ins Cockpit des blauen Renners klettern darf. Erst am 29. September geht die Serie in die vorletzte Runde. „Darauf freue ich mich schon jetzt“, der Kaiserslauterer kann es kaum abwarten, wieder am Steuer zu sitzen.
 
Mike Jäger startet im Scirocco

Die VLN-Saison ist für Mike Jäger bisher wenig erfolgreich verlaufen. Sein bisheriges Einsatzauto, ein BMW von Kappeler Motorsport, wird in den letzten drei Rennen des Jahres nicht mehr eingesetzt. „Wir hatten so viel Pech mit dem Auto und sehr viele technisch bedingte Ausfälle, dass es einfach kein Sinn mehr machte“, erklärte Mike Jäger. Da das Auto nicht mehr zur Verfügung steht, wird Jäger auch nicht mehr bei Kappeler Motorsport fahren. „Das hat nichts mit unserem persönlichen Verhältnis zu tun“, betont der Kaiserslauterer.

Doch auf Experimente mit einem neuen Fahrzeug will sich Jäger erst einmal nicht mehr einlassen. „Ich will einfach nur schöne Rennen auf der Nordschleife fahren und, wenn möglich, Klassensiege holen.“ Dazu setzt Jäger jetzt auf die Kontinuität von LMS Racing. Die blauen Sciroccos der Mannschaft von Andreas Lautner gelten als sehr stabil und zuverlässig. Daher wird Mike Jäger beim nächsten VLN Lauf, am 25. August, gemeinsam mit Maik Rosenberg in einem der beiden Volkswagen Platz nehmen. „Ich freue mich schon auf das Auto. Jeder weiß, dass die Sciroccos schnell sind und in ihrer Klasse zu den Besten gehören“, Mike Jäger hofft, dass seine Pechsträhne nun ein Ende hat.

Zu Kappeler Motorsport pflegt er weiterhin ein freundschaftliches Verhältnis: „Wir haben die Entscheidung mit dem BMW gemeinsam getroffen. Es gab keinen Streit oder andere Unstimmigkeiten“, betont Jäger. Vielmehr bedauert er, dass die Technik der Münchener nicht so wollte, wie sie sollte.

Der achte VLN-Lauf ist für Jäger erst einmal gesichert. Wie es dann weitergeht, weiß der Kaiserslauterer noch nicht. „Der Scirocco ist natürlich auch für die beiden letzten Läufe eine gute Alternative.“ Vielleicht setzt Jäger aber auch auf ein ganz anderes Auto. In den kommenden Wochen wird er sich mit unterschiedlichen Teams zusammensetzen und nicht nur den Rest der Saison 2012 planen. „Da geht es auch um nächstes Jahr. Ich will schließlich auch 2013 in der VLN am Start sein.“

 

Mike Jäger leidet unterm „Bayern-Syndrom“

„Schon wieder Zweiter, das ist doch kaum zu glauben“, Mike Jäger (Kaiserslautern) haderte am vergangenen Wochenende mit dem Ergebnis. Beim vierten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft pilotierte er erneut einen BMW von Kappeler Motorsport. Wie schon in den Rennen zuvor wurde er gemeinsam mit Harald Hennes und Thomas Kappeler in der Klasse Zweiter. „So langsam glaube ich, ich habe das Bayern-Syndrom“, meinte er süffisant in Anspielung auf die Vize-Serie der Fußballer des FC Bayern München.

Dabei lief der Renntag nicht schlecht für den BMW M3. Nach anfänglichen Problemen im freien Training einen Tag zuvor, lief der Wagen schon im Qualifying rund. „Ich fühle mich richtig gut, das Auto geht gut, ich freue mich aufs Rennen“, meinte Jäger voller Vorfreude. Doch im ersten Stint fehlte ihm dann das richtige Gefühl für den Wagen. „Das Auto war auf der Hinterachse nahezu unfahrbar“, verantwortlich dafür waren die Reifen die einfach nicht ans Arbeiten kamen. Denn kaum hatte Jäger beim ersten Boxenstopp andere Pneus aufgezogen, lief es plötzlich rund. „Ich konnte endlich richtig pushen und langsam auf den Führenden aufschließen.“

Als Jäger das zweite Mal an die Box kam, um dort dann auch auszusteigen, trennten den ersten und den zweiten in der Klasse nur wenige Sekunden. Doch auch Harald Hennes hatte mit den Reifen zu kämpfen, so dass an einen Führungswechsel nicht mehr zu denken war. „Das ist wirklich sehr schade, aber immerhin hat Harald noch den zweiten Platz abgesichert“, so Jäger. „Wir wissen, woran es gelegen hat und das können wir mit anderen Reifen sicher abstellen“, meinte Jäger später. Fahrer und Auto sind in der Lage deutlich schnellere Rundenzeiten zu fahren. Daher hofft Mike Jäger, dass er beim fünften Lauf, 7. Juli, endlich den zweiten Platz hinter sich lassen kann und den Klassensieg mit nach Hause nimmt.

 

Platz zwei trotz „ner Menge Huddel"

„Ich bin in der Nacht wie ein Geisteskranker gefahren“, glücklich zufrieden und kreuzehrlich gab Mike Jäger (Kaiserslautern) nach dem internationalen 24-Stunden-Rennen seine Interviews. Im Audi TTS von S.Pace-Racing hatte er gemeinsam mit Matthias und Thomas Wasel und Marcus Löhnert Rang zwei in der Klasse SP3T erreicht. „Zwischendurch wollte ich schon fast aufgeben“, Jäger war erleichtert, dass er genau das nicht gemacht hat, nachdem Teamchef Jochen Schruff in der Nacht ausreichend Motivationsarbeit betrieben hatte.

Die 40ste Auflage des Langstreckenklassikers steckte für alle Teams voller Schwierigkeiten und Überraschungen. Zwar hielt sich das berüchtigte Eifelwetter diesmal zurück aber einige Regenschauer gab es Sonntag früh doch, die Jäger wiederum nutzte um ordentlich Boden gut zu machen. Dafür sorgten die gut 170 Teilnehmer vor 235.000 Zuschauern für reichlich Chaos rund um den Kurs. Von Beginn an hagelte es Reifenschäden und Unfälle, die dann für weitere Reifenschäden sorgten. Doch der Audi TTS konnte sich aus diesen Scharmützeln gut raushalten.

Spannend wurde es für Mike Jäger erst in der Nacht. Der Abriss des Frontsplitters zwang das Auto zu einer 30-minütigen Pause. "Das Team hat hier ganz hervorragend gearbeitet, und Schlimmeres vermieden. Die Stimmung im Team von S. Pace Racing war generell richtig gut, zur professionellen Arbeit kam auch noch eine gehörige Menge Spaß hinzu. Es hat einfach gepasst, was auch zum Erfolg mit beigetragen hat," so Jäger. Kaum wieder auf der Piste, packte Mike Jäger die schnellsten Zeiten des Audi aus. „Wir waren schneller unterwegs, als tagsüber.“ Doch die fulminante Aufholjagd, die den TTS auf Rang zwei der Klasse knapp hinter den Führenden brachte, forderte ihren Tribut in Form von mehr Sprit. „Ich bin dann leider mit leerem Tank in meiner letzten Runde liegen geblieben.“ Den erneuten Zeitverlust schien Jäger teilweise in der Box gutmachen zu wollen. „Ich habe später zwei Zeitstrafen und eine Geldstrafe kassiert, weil ich mit dem Speedlimiter in der Box nicht klar gekommen bin“, dass er zu schnell in der Box war, musste Jäger trotzdem akzeptieren, „so etwas ist mir noch nie passiert.“

Zu guter Letzt strandete der Audi kurz vor Schluß noch im Kiesbett, konnte dann aber weiterfahren. „Wir haben echt eine Menge Huddel gehabt und dafür ist der zweite Platz echt gut“, freute sich Jäger, „das Team hat toll gearbeitet.“ Stolz und zufrieden konnte er den Nürburgring wieder verlassen und eine Rennpause einläuten. In der VLN Langstreckenmeisterschaft, in der Jäger sonst startet, geht es erst am 23. Juni weiter.

 

Doppeltes Pech für Mike Jäger

Zwei BMW, zwei Einsätze, zwei Ausfälle – für Mike Jäger war der dritte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft schneller beendet, als ihm lieb war. Wie schon beim ersten Rennen des Jahres, wollte Jäger auf beiden BMW M3 von Kappeler Motorsport starten. Die äußeren Bedingungen waren auch optimal für diesen Doppelstart, doch nach eineinhalb Stunden musste die Mannschaft schon komplett einpacken – da hatte Jäger einen der beiden Autos bereits in der Box abgestellt.

„Es wäre auch zu schön gewesen“, meinte Jäger später, „als ich ausfiel, lagen die beiden Autos in der Klasse auf Platz eins und zwei.“ Doch der Doppelsieg war dem Kaiserslauterer diesmal nicht vergönnt. Als er in seinem Startstint auf der Nordschleife unterwegs war, rutschte ihm plötzlich das Auto weg. „Es fühlte sich ganz komisch an, aber ich konnte das Auto abfangen.“ Zwei Kurven später folgte das gleiche Bild und wieder verhinderte Jäger den Einschlag. Da er einen Defekt am Fahrwerk vermutete, versuchte er langsam in die Box zu kommen. Kurz vor deren Einfahrt spritzte ihm dann Öl auf die Frontscheibe.

Jäger war sofort klar, dass die Fahrt damit beendet war. „Ich war zuvor wohl auf meinem eigenen Öl ausgerutscht.“ Er vermutete hinter dem Defekt einen Kolbenbruch oder ähnliches. Sicher war, dass der BMW mit Motorschaden in der Box bleiben musste. Zwei Runden später ereilte auch den zweiten Kappeler-BMW solch ein Motorschaden. In Führung liegend gab die Maschine ihren Geist auf. „Sowas ist natürlich sehr ärgerlich, denn die Autos liefen wirklich hervorragend“, kommentierte Jäger. Der Blick auf die Rundenzeiten zeigte: Kein Auto in der Klasse SP5 war schneller unterwegs.

Jäger, der durch das frühe Aus vorzeitig in den Kurzurlaub gehen konnte, nahm die Defekte sportlich. „Das gehört halt auch mal dazu.“ Für ihn beginnt jetzt die Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen. „Ich werde dann wahrscheinlich mit dem Audi TT RS von S.Pace-Racing antreten.“ Bereits in drei Wochen steigt der Saisonhöhepunkt in der Eifel. Jäger hofft, mit dem Audi in der Klasse weit vorne zu landen.

 

Doppelstart und Doppelsieg für Mike Jäger

Mike Jäger ist optimal in die neue VLN-Saison gestartet. Am Wochenende pilotierte der Kaiserslauterer gleich zwei BMW M3 von Thomas Kappeler und sicherte sich damit in der Klasse SP5 direkt die Plätze eins und zwei. Den Afri-Cola-Audi von PROsport Performance wird Jäger nicht mehr fahren, da die Zusammenarbeit mit dem Rennstall nicht weiter fortgesetzt wird.

„Es ist zwar schade, aber wir haben uns zusammengesetzt und gemeinsam entschieden, dass ich nicht mehr mit dem Audi fahren werde“, kommentierte Jäger. PROsport Performance und er sind allerdings friedlich auseinander gegangen. „Das war alles sehr freundschaftlich, es hat einfach nicht mehr gepasst“, Jäger freut sich trotzdem bei den Rennen hin und wieder in der Box seines alten Teams vorbeischauen zu können.

Sportlich konzentriert er sich voll und ganz auf die beiden BMW. In der Klasse SP5 waren die beiden Autos von Anfang an tonangebend. Die direkte Konkurrenz hatte am ersten Rennwochenende kaum eine Chance gegen die schnellen Boliden, die den Sieg unter sich ausmachten. „Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, auch wenn die Bedingungen nicht einfach waren“, kommentierte Jäger. Er sprach damit das unberechenbare Eifelwetter an, dass zum Saisonauftakt eiskalte Temperaturen und Nieselregen parat hielt. „Unglaublich, vor einer Woche, beim Test, standen wir hier im T-Shirt“, die Bedingungen mit „ungemütlich“ zu beschreiben war noch geschmeichelt.

Im Zeittraining am frühen Morgen war klar, dass die letzten Runden auch die schnellsten sein würden. Je näher das Ende des Qualifyings rückte, desto schneller wurde die Piste. Letztlich sicherte sich der BMW mit dem Duo Mike Jäger und Thomas Kappeler die Poleposition. Dahinter reihte sich das Quartett Mike Jäger, Thomas Kappeler, Harald Hennes und Thomas Gerling auf Platz zwei ein.

Doch dabei sollte es nicht bleiben. Das Rennen entwickelte sich nach trockenem Beginn zu einer eiskalten Regenschlacht, bei der es darauf ankam, rechtzeitig auf die Regenreifen zu wechseln. Denn der einsetzende Nieselregen ließ die Teams noch schwanken, schließlich war die Ideallinie zunächst noch überwiegend trocken. Doch mit langsam einsetzendem Nebel wurde es auch richtig nass. Nach zweieinhalb Stunden war die Sicht dank des Nebels und der Gischt an manchen Streckenabschnitten so gering, dass die Rennleitung den Lauf sogar abbrechen musste.

„So ein Abbruch ist natürlich schade, aber die Sicherheit geht vor“, Mike Jäger wäre gerne über die volle Distanz von 4 Stunden unterwegs gewesen, „Hoffentlich klappt das dann beim nächsten Rennen.“ Am 14. April startet bereits der zweite Lauf, den Mike Jäger auch wieder mit beiden Kappeler-BMW bestreiten wird.

 

Mike Jäger zum Jahresende mit einem Paukenschlag

Mike Jäger eingefleischter Audi- und Fronttrieb-Liebhaber wird in der VLN-Saison 2012 mit Thomas Kappeler, Thomas Gerling und Harald Hennes auf dem BMW von Kappeler Motorsport und damit erstmals einen heckgetriebenen Rennwagen fahren. "In der vergangenen Saison hatte ich bereits die Gelegenheit den Kappeler-BMW im Rahmen der Freitagsfahrten zu testen, habe mich relativ schnell an das sogenannte Haustock-Getriebe gewöhnt und war sofort begeistert", so Jäger, „zudem hat die zwischenmenschliche Chemie von Anfang an gestimmt, und ich habe mich im Team sehr wohl gefühlt.“

Für Mike Jäger, der jetzt vier Jahre erfolgreich Seat und Audi gefahren ist und auch in der Saison 2012 parallel auf dem Afri-Cola-A3 von PROsport Performance fahren wird, ist das der nächste Schritt, sich als Rennfahrer weiter zu entwickeln und noch schneller zu werden.

 

Mike Jäger 2012 auch weiterhin bei ProSport Performance

Mike Jäger, Motorsportler aus Kaiserslautern, ist auch in der Winterpause nicht untätig. Neben dem üblichen Fitnesstraining nach dem Trainingsplan von Aktiv-Powertours, den Fitnessspezialisten, konnte der Rennfahrer jetzt schon die neuen Eckpfeiler der neuen Saison festzurren. „Ich bleibe natürlich in der VLN Langstreckenmeisterschaft“, sagt Jäger, für den auch andere Dinge beim Alten bleiben.

2012 wird Mike Jäger weiterhin den Afri Cola Audi A3 im Team PROsport Performance fahren. „Nachdem ich 2011 mehr den Fokus auf den Seat und die interne Seat-Wertung gelegt hatte, möchte ich mich jetzt wieder mehr dem Audi widmen“, sagt Jäger. Da der Kampf im Seat Motorsportpokal gegen Ende der Saison wichtig war, musste Jäger auf die ein oder andere Fahrt im Audi verzichten. „Das ist sehr schade, aber das werde ich 2012 nachholen.“ Zudem möchte ich auf einigen heckgetriebenen Projekten von Pro Sport Performance testen und mich so als Rennfahrer weiterentwickeln.

Unterdessen bestätigte die VLN Langstreckenmeisterschaft die Termine für die neue Saison. Jäger wird bei allen zehn Rennen antreten und zusätzlich das internationale 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring bestreiten.

Die Termine in der Übersicht:

31.03.2012:              VLN 01
14.04.2012:              VLN 02
28.04.2012:              VLN 03
18.-20.05.2012:        ADAC Zürich 24h-Rennen
23.06.2012:              VLN 04
07.07.2012:              VLN 05
21.07.2012:              VLN 06
04.08.2012:              VLN 07
25.08.2012:              VLN 08
29.09.2012:              VLN 09
27.10.2012:              VLN 10

 

Positives Fazit von Mike Jäger nach einer gemischten Saison

Mit einem guten sechsten Platz und einem Ausfall hat sich Mike Jäger aus der VLN Langstreckenmeisterschaft verabschiedet. Der Kaiserslauterer hatte sich auch beim Finale wieder auf zwei Fahrzeugen angemeldet, um möglichst viel Einsatzzeit nutzen zu können. Neben dem Einsatz in einem Seat Leon Supercopa war auch die Fahrt im Afri-Cola-Audi geplant. Doch es kam teilweise anders.

Schon beim Start musste Mike Jäger mit ansehen, wie ein Konkurrent seinem Fahrerkollegen im Afri-Cola-Audi ordentlich in die Fahrertür krachte. Glücklicherweise konnte es nach einem kurzen Schrecken weitergehen, wenn auch die Optik des A3 deutlich gelitten hatte. An der Technik schien zunächst nichts beschädigt zu sein. „Das Auto ist noch sehr schnell unterwegs gewesen, daher hatte der Crash wohl weniger Einfluss auf die Abstimmung. Mein Fahrerkollege Christian Schmitz wurde Ende der Boxenausfahrt in die Wiese gedrängt und konnte daher nicht mehr rechtzeitig vor der ersten Kurve bremsen. Ein Startunfall halt“, meinte Jäger kurze Zeit später.

Doch nach etwas mehr als zwei Stunden – Jäger bezwang grade die Nordschleife im Seat Leon Supercopa – steuerte der Afri-Cola-Audi die Box an. Der Motor bekam kein Benzin mehr. Ob bei dem Unfall doch etwas beschädigt wurde oder ein anderer Grund für den Ausfall vorlag, konnte keiner sagen. „Das muss jetzt in der Werkstatt geklärt werden“, meinte Jäger, „schade nur, dass ich nicht mehr damit fahren konnte.“ Er hätte gerne ein paar Runden im Audi gedreht, der mit extra weichen Reifen auf die besten Rundenzeiten überhaupt kam.

In der erneut stark besetzten Klasse SP3T reichte es letztlich zu Platz sechs. „Wir sind eigentlich mit dem Seat den anderen Teilnehmern in der Klasse unterlegen“, sagte Jäger. Immerhin reichte es im Rennen noch zu Platz drei in der internen Seat-Wertung. Und das obwohl das Auto gleich zwei Reifenschäden erlitt.

„Alles in allem kann ich mit der Saison aber zufrieden sein“, meinte Jäger später. „Natürlich ist es schade, dass ich in der abschließenden Seat-Tabelle knapp den dritten Platz verpasst habe, aber ich konnte viel fahren und hatte sehr viel Spaß und das ist es doch, was zählt.“ Für die kommende Saison fängt Jäger jetzt mit den Planungen an. „Es gibt mehrere Optionen, aber ich werde mich jetzt nach einer Pause in Ruhe entscheiden.“ Sicher ist allerdings eins: „Ich fahre auf jeden Fall in der VLN.“

 

Starke Leistung wurde nicht belohnt

Mike Jäger war nach dem siebten Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft nur schwer zu beruhigen. Eigentlich wollte der Kaiserslauterer in der internen Seat-Wertung zum Führenden aufschließen, um in den letzten drei Rennen der Saison um die Meisterschaft zu kämpfen. Doch daraus wurde nichts, denn der Seat mit der Startnummer 315 wurde nachträglich disqualifiziert. Da der Afri-Cola-Audi mit einem Differentialschaden frühzeitig ausschied, fuhr Jäger mit leeren Händen nach Hause.

Grund für den Wertungsausschluss war eine angebliche Unsportlichkeit von Jägers Fahrerkollegen. Der soll seinem Gegner mehrfach ins Heck gefahren sein, da dieser nicht schnell genug Platz machte. „Die Rennleitung hat dies nach der Aussage eines Streckenposten entschieden“, sagte Jäger, der die Disqualifikation nur schwer nachvollziehen konnte. „Die Streckenposten haben es wirklich nicht leicht, aber kann jemand, der das Auto nur drei oder vier Sekunden sieht Absicht bei einem Auffahrunfall unterstellen?“ Da eine Berufung beim DMSB nur wenig Erfolg versprechen würde, nahm Jäger die Entscheidung schweren Herzens hin.

Allerdings wiegt dies im Kampf um die Seat-Meisterschaft doppelt schwer. Ein Wertungsausschluss darf in der Meisterschaft nicht als Streichergebnis genutzt werden. „Vielleicht hat der Motorsport-Gott ja noch ein Einsehen und wir gewinnen den Titel doch noch“, hofft Mike Jäger. Denn selbst, wenn sein Teamkollege mit Absicht gehandelt hat, so werden die anderen Piloten bestraft, ohne etwas getan zu haben. In den letzten drei Rennen bleibt Jäger nur, weiter gute Ergebnisse abzuliefern und so in der Tabelle aufzuholen.

 

Mike Jäger schlägt sich selbst in der VLN

Mike Jäger scheint der Einsatz mit einem Fahrzeug in der VLN offensichtlich zu wenig zu sein. In der Klasse SP3T pilotierte der Stammpilot des Afri-Cola-Audi zusätzlich noch einen Seat Leon Supercopa vom Team PROsport Performance. Somit machte sich der Kaiserslauterer selbst Konkurrenz, die der Audi für sich entschied.

Platz vier und sechs standen am Ende für Mike Jäger auf den Ergebnislisten. Gemeinsam mit dem Ex-DTM-Star Kurt Thiim und Christian Schmitz fuhr Jäger den Afri-Cola-Audi. Der Audi S3 gehörte erneut zu den schnellsten Fahrzeugen in der Klasse SP3T. Zwar war an einen Klassensieg nicht zu denken, doch unter normalen Umständen wäre die Mannschaft auf Platz drei ins Ziel gekommen.

Doch normal war der sechste Lauf der Saison eben nicht. Das Rennen wurde nach einem heftigen Unfall unterbrochen. Nachdem klar war, dass es den Fahrern den Umständen entsprechend gut ging, konnte die Hatz erneut losgehen. Nur eine Stunde später schwenkte die Rennleitung aber wieder die rote Flagge und brach den Lauf endgültig ab. Beide Abbrüche sorgten auch für reichlich durcheinander in der Wertung. Beim Restart rangierte der Afri-Cola-Audi auf Gesamtplatz elf und war in der Klasse führend. „Unsere Konkurrenten waren kurz vor der Unterbrechung an die Box gekommen“, erklärte Jäger den Zwischenstand.

Beim endgültigen Abbruch traf es dann die Audi-Truppe. Eine Runde zuvor war der Afri-Cola-Audi an der Box und musste dadurch Rang drei abgegeben. „Alles in allem, bin ich sehr zufrieden. An die ersten drei kommen wir bei normalem Rennverlauf nicht ran“, sagte Jäger, der sich freut, „Best of the Rest“ zu sein.

Solche Verschiebungen durch die Abbrüche blieben dem Rennfahrer im Seat erspart. Mit Bora Bölck und Stefan Michels absolvierte er hier ebenfalls ein sehr gutes Rennen. Zusammen stellten sie den schnellsten Seat im Feld und sammelten so zusätzlich Punkte für die interne Seat-Wertung.

Weitere Punkte will Jäger in vier Wochen sammeln. Am 27. August startet das zweite 6-Stunden-Rennen des Jahres.

 

Gutes 24h-Rennen endet frühzeitig

„Wir lagen eigentlich sehr gut und mussten nachts dann doch das Rennen beenden“, Mike Jäger sah die Zielflagge des 24-Stunden-Rennens nicht. Grund waren Elektronikprobleme am Afri-Cola-Audi, der von PROsport Performance eingesetzt wurde. „Bis zu dem Ausfall war ich sehr zufrieden“, resümierte Jäger später. Gemeinsam mit Stefan Michaels, Marko Stipp und Christian Schmitz hielt sich der Kaiserslauterer stets im vorderen Mittelfeld der Klasse SP3T.

Erfreulicher Weise konnte das Team mit dem Afri-Cola-Audi mit den Topteams der Klasse mithalten. „Bei der Leistung sind wir gegen die Schnellsten in der Klasse SP3T eigentlich unterlegen“, meinte Jäger, der von diese Entwicklung sehr begeistert war. Zwischenzeitlich rangierte das Team sogar auf Platz zwei. „Vor allem in der Nacht zählen fahrerische Qualitäten mehr, als vielleicht 20 oder 50 PS mehr Leistung“, Jäger wusste, dass er mit seinen Kollegen in der Dunkelheit mindestens auf Augenhöge mit den anderen war. Letztlich war aber früh morgens kurz nach der Halbzeit und 75 Runden das Rennen vorbei. Zu diesem Zeitpunkt war der Afri-Cola-Audi in der Klasse auf Platz 5, da die technischen Probleme sich bereits angekündigt hatten. „Wir sind in der Nacht leider dreimal liegen geblieben.“

Doch Jäger ist bereits optimistisch für die nächsten Rennen: „Dann werden wir halt beim nächsten VLN-Rennen wieder auf Angriff gehen, um ein gutes Ergebnis mit dem Afri-Cola-Audi zu erreichen.“

 

Jetzt können die 24 Stunden kommen

Mike Jäger zeigte sich nach dem fünften lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft zufrieden: „Das Auto läuft einwandfrei, ich denke wir sind gut für das 24-Stunden-Rennen gerüstet.“ Mit Platz sechs im Afri-Cola-Audi und Rang sieben in einem Seat Leon Supercopa tauchte der Kaiserslauterer gleich zweimal in der Ergebnisliste der Klasse SP3T auf.

Dabei hätte es für ihn auch weiter nach vorne gehen können. Denn der Lauf wurde knapp 20 Minuten vor dem regulären Ende wegen einsetzenden Regens abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt war der Afri-Cola-Audi am Fünftplatzierten dran. „Ich denke, dass wir den Seat vor uns noch überholt hätten. Es war halt Pech für uns.“

Schon vorher war das Rennen nicht optimal für den Audi. Bei einer kleinen Berührung mit einem Gegner trug das Fahrzeug einen Reifenschaden davon und musste in langsamer Fahrt zurück an die Box. Zu einem späteren Zeitpunkt spielte die Elektronik dem A3 einen Streich. Jägers Teamkollege Christian Schmitz musste alles abschalten, kurz warten und dann  neu starten. Glücklicherweise trat der Softwarefehler kein zweites Mal auf.

Für das 24-Stunden-Rennen in zwei Wochen ist nun alles vorbereitet. Mike Jäger hofft bei der Hatz zweimal um die Uhr nicht nur anzukommen, sondern dann auch im vorderen Drittel der Klasse zu stehen.

 

Mike Jäger ist mit der Performance zufrieden

Platz sechs beim vierten Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft stimmte Mike Jäger ganz zufrieden. Der Afri-Cola-Audi hat seiner Meinung nach zwar noch Reserven, aber mit einem Platz im vorderen Drittel sah er das Ziel des Tages erreicht. Positiv beeindruckt war er von seinem neuen Fahrerkollegen Christian Schmitz. „Christian war auf Anhieb schnell unterwegs und konnte konstant gute Zeiten fahren“, sagte der Kaiserslauterer.

Der nächste Lauf startet bereits wieder in zwei Wochen. Da das Rennen nur zwei Wochen vor dem 24-Stunden-Rennen stattfindet, rechnet Jäger damit, dass zahlreiche Teams auf die Teilnahme verzichten werden. „Das ist für uns auch die Chance wieder weiter nach vorne zu fahren. Denn man muss auch ehrlich sagen, dass die schnellsten in unserer Klasse für uns normalerweise außer Reichweite liegen“, immerhin gehört der Afri-Cola-Audi zu den schnellsten Fahrzeugen, die nicht von einem Werk unterstützt werden. Das will Mike Jäger auch beim fünften Lauf wieder unter Beweis stellen.

 

Mike Jäger siegt im Afri-Cola-Audi dank richtiger Strategie

Platz eins in der Klasse SP3T und Platz 22 im Gesamtklassement. Wenn Mike Jäger sich das Endergebnis des 6-Stunden-Rennens in der VLN Langstreckenmeisterschaft anschaut, kann er es auch einen Tag später nicht fassen. Gemeinsam mit Kurt Thiim, Christian Bollrath und Bora Bölck konnte der Kaiserslauterer die Klasse gewinnen. „Ich freue mich riesig, zumal das Auto deutlich weniger Leistung hat, als so mancher Konkurrent. Ich habe meinen Kindern freitags versprochen mal wieder einen Pokal mit nach Hause zu bringen. Wenn mir zu diesem Zeitpunkt jemand gesagt hätte, dass es der ganz große wird, hätte ich bei ihm erst mal den Puls gefühlt“, kommentierte Jäger

Schlüssel zum Erfolg war die richtige Taktik. Vom Start weg legte Startfahrer Kurt Thiim mächtig Tempo vor und konnte mit guten Zeiten unter die ersten 5 der Gruppe fahren. Als Jäger an 5. Stelle liegend übernahm und es nach kurzer Zeit an manchen Streckenabschnitten stark zu regnen begann, setzte er alles auf eine Karte. Motiviert durch die Boxencrew verzichtete er auf den Wechsel auf Regenreifen und übernahm die Spitze der SP3T. Denn alle anderen entschieden sich nicht für die Mut-Variante. „Es war unglaublich, ich habe im Nassen sogar Top-Autos aus der SP9 überholt“, strahlte Jäger. Der frontgetriebene Afri-Cola-Audi von ProSport Performance blieb trotz nasser Fahrbahn beherrschbar und als nach nur drei Runden die Piste wieder abtrocknete, machte sich die Entscheidung bezahlt. Denn die Konkurrenz musste wieder geschlossen an die Box, um zurück auf Slicks zu wechseln. „Nach dem Fahrerwechsel lagen wir sogar an Platz 15 der Gesamtwertung und Platz 1 in der Klasse. Die Kollegen haben den Sieg dann souverän nach Hause gefahren auch wenn es zum Schluss noch knapp wurde.“

Trotz des Sieges konnte Mike Jäger am Ende nicht so richtig feiern. Die VLN entschied sich dazu, dass Ergebnis der SP3T auszusetzen und mehrere Fahrzeuge zu überprüfen. „Ich verstehe ja, dass die VLN so etwas macht und so feststellt, ob an einem der Fahrzeuge etwas faul ist. Dennoch hätte ich gerne bei der Siegerehrung meinen Pokal entgegen genommen und mit dem Team gefeiert.“ Das will Mike Jäger dann nach der Überprüfung nachholen, denn er weiß: „Der Audi ist absolut sauber.“

In zwei Wochen folgt bereits der vierte Lauf der Saison. Ob Mike Jäger am 28. Mai sein Husarenstück wiederholen kann, bleibt abzuwarten.

 

Abstimmung für das erste 6-Stunden-Rennen

Der zweite Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft war für Mike Jäger und den Afri-Cola-Audi von PROsport Performance eine reine Testfahrt. „Wir haben unterschiedliche Setups ausprobiert, um zu sehen, womit ich mich am wohlsten fühle“, meinte Mike Jäger nach dem Lauf. Denn vor dem ersten Höhepunkt, dem ersten von zwei 6-Stunden-Rennen, sollte das Auto noch einmal optimal abgestimmt werden. „Ich denke, wir haben jetzt ein gutes Paket und können in zwei Wochen voll angreifen.“ Rang 8 in der mit 22 Autos stark besetzten Klasse SP3T war zudem aller Ehren wert. Mit der Erfahrung und Abstimmung aus dem zweiten Lauf, ist beim nächsten Mal ein Platz etwas weiter vorne möglich.

 
Kurt Thiim verstärkte Afri-Cola-Audi

Zum Saisonauftakt in der VLN-Langstreckenmeisterschaft überraschte Mike Jäger, der Stammpilot des Afri-Cola-Audis von PROSport Performance, mit einer Nachricht: Kurt Thiim ist neben Jäger der zweite Pilot des schnellen A3. Der von PROSport Performance eingesetzte Wagen erfährt durch den prominenten Zugang eine weitere Verstärkung. Thiim und Jäger zählen zu richtig schnellen Piloten auf der Nürburgring Nordschleife – mit dem Afri-Cola-Audi ist so ein starkes Team entstanden.

Zum Auftakt galt es, den Wagen erst einmal gründlich zu testen. Denn PROsport Performance hatte das Auto über den Winter gründlich überarbeitet. Zudem war Mike Jäger erst einen Tag vor dem Saisonauftakt zum ersten Mal wieder am Steuer seines A3. „Nach so einer langen Winterpause muss man sich die Nordschleife zunächst einmal in Ruhe angucken. An einigen Stellen ist der Fahrbahnbelag verändert und kaputte Stellen wurden ausgebessert.“ Somit nutzte Jäger seine erste Ausfahrt am Tag vor dem Rennen als zügige „Informationsfahrt“, die prompt in der Leitplanke endete. „Zum Glück ist nicht viel passiert“, kommentierte Jäger gelassen.

PROsport Performance konnte den Schaden noch am Abend reparieren, sodass dem Einsatz nichts im Weg stand. „Mein Respekt und Dank geht ans Team um Chris Esser, die hier ganz hervorragende Arbeit geleistet haben“, sagte Mike Jäger. Thiim, der am Vormittag des Renntages zum ersten Mal am Steuer des Afri-Cola-Audis saß, zeigte sich auch sehr zufrieden und absolvierte auf Anhieb schnelle Runden. Allerdings hatte das Duo in der Klasse SP3T harte Konkurrenz gegen sich. Unter anderem waren zwei VW Scirocco mit dabei, die Volkswagen im Werkseinsatz an den Ring brachte. Die beiden waren es dann auch, die die Klasse gewannen.

„Gegen die beiden werksunterstützen Sciroccos, die Opel Astras sowie die Raeder TTs haben wir auf Grund der überlegenen Technik im Moment nur wenig Chancen, aber ein Rennen dauert mindestens 4 Stunden und da kann so einiges passieren“, sagte Mike Jäger. Nach einem spannenden 4-Stunden-Rennen belegte der Afri-Cola-Audi trotz zwischenzeitlichem Reifenschadens Platz 4 in der Klasse. Und das, obwohl Kurt Thiim das Feld von hinten aufrollen musste. „Mir ist das Auto in der Einführungsrunde ausgegangen“, erklärte der ehemalige DTM-Champion. Nachdem das komplette Starterfeld vorbeigezogen war, sprang das Auto wieder an und die Aufholjagd konnte beginnen. „Wie gesagt, die Konstanz macht´s“, meinte Jäger lächelnd, „und warum sollen wir nicht auch einmal Glück haben.“

„Mit Kurt Thiim habe ich eine Größe mit im Auto, von der ich noch eine Menge lernen kann“, daher hofft Jäger auch, dass Kurt Thiim auch beim zweiten Lauf am 30. April wieder am Steuer des Afri-Cola-Audis Platz nehmen wird.
 
Afri-Cola-Audi künftig bei PROsport Performance

„Mir ist der Schritt nicht leicht gefallen, aber ich werde als Stammpilot des Afri-Cola-Audi künftig bei PROsport Performance fahren“, Mike Jäger hat sich diesen Schritt in der Winterpause nicht einfach gemacht. Schließlich war ursprünglich geplant, mit S.Pace-Racing weiter zu machen und wie schon im Vorjahr mit dem Audi A3 in die vorderen Regionen der Klasse SP3T in der VLN Langstreckenmeisterschaft vorzudringen. „Vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist der Einsatz mit dem eigenen Team nicht leicht.“

Als neues Team zahlungskräftige Fahrer und Sponsoren zu finden, war für S.Pace-Racing letztlich nicht so umzusetzen, wie es ursprünglich geplant war. „Ich finde das sehr schade, denn die Truppe um Teamchef Jochen Schruff hätte es verdient gehabt, eine faire Chance zu bekommen. Aber ich bin nicht nur begeisterter Rennfahrer, sondern auch Familienvater und da habe ich Verantwortung. Ich werde im April zum 2. Mal Vater, (Tochter Laura ist selbst größter Fan und Glücksbringer) und Familie, Job und Rennstall lassen sich zeitlich, organisatorisch und auch finanziell nicht immer so unter einen Hut bringen, wie man das gerne hätte. Ich habe meiner Familie mein Wort gegeben, zum rechten Zeitpunkt die richtigen Prioritäten zu setzen und daran halte ich mich", sagt Mike Jäger, der als Mitgründer des Rennstalls nun andere Wege beschreitet.
Mit zahlreichen Podiumsplätzen hatte S.Pace-Racing bewiesen, dass die Mannschaft in der Lage ist, ein konkurrenzfähiges Fahrzeug an den Start zu bringen.

„Ich muss jetzt aber nach vorne schauen und freue mich auf die Rennen mit PROsport Performance“, Mike Jäger ist zuversichtlich, dass er den richtigen Partner für den Afri-Cola-Audi gefunden hat. "Bei Chris Esser dem Teamchef von PROsport Performance, habe ich meine allerersten Schritte als Rennfahrer gemacht, ohne Chris würde ich heute sehr wahrscheinlich immer noch Motorsport nur vorm Fernseher verfolgen. Auch über die Jahre während meiner  Engagements für andere Teams haben wir immer einen freundschaftlichen Kontakt gepflegt, von daher war diese Entscheidung für mich die naheliegendste", so Jäger.

PROsport Performance ist in Herschbroich unweit des Nürburgring zu Hause und kann auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken.
Vor allem in der internen Seat-Wertung zeigte sich PROsport Performance als eins der besten Teams. „Der Audi ist sehr stark mit dem Seat verwand, so dass er für Mechaniker und Techniker nicht absolutes Neuland bedeutet.“

Derzeit steht das Auto schon in Herschbroich und wird für die VLN-Saison 2011 vorbereitet. Mike Jäger wird das erste Mal wieder am 26. März im Cockpit des A3 sitzen und die Testfahrten bestreiten. Als weitere Piloten werden voraussichtlich Carsten Struwe und Bora Bölck in den Afri-Cola-Audi klettern.

 

Versöhnliches Saisonende für S.Pace-Racing

Die erste Saison mit dem Afri-Cola-Audi war für S.Pace-Racing nicht immer einfach. Mal ganz vorne mit dabei, mal mit Pech frühzeitig zu Hause ging es für die Mannschaft um Teamchef Jochen Schruff stetig auf und ab. Das letzte Rennen in der VLN Langstreckenmeisterschaft 2010 sollte ein genaues Abbild dieser Saison werden, nur diesmal innerhalb eines Laufes.

Bei extrem schwierigen Bedingungen mit vielen Gelbphasen und zahlreichen Unfällen war es schon im Training für die drei Piloten Mike Jäger, Harald Hennes und Thomas Gerling schwer eine ordentliche Bestzeit in den Asphalt der Nordschleife zu brennen. Mit Startplatz fünf konnte das Trio zufrieden sein. „Schließlich kommt es ja auch bei einem Langstreckenrennen nicht unbedingt auf die Startposition an“, zitierte Mike Jäger eine bekannte Weisheit der VLN.

Am Start versuchte er sofort Druck zu machen und seine direkten Konkurrenten anzugreifen. Doch der BMW Z4 von Bonk Motorsport mit den beiden neuen Meistern Mario Merten und Wolf Silvester wurde in der ersten Kurve unglückangeschoben und in den A3 von S.Pace-Racing gedrückt. Mike Jäger drehte sich, blieb voll auf dem Gas stehen, um wieder Fahrt aufzunehmen und rasselte unglücklicherweise erneut mit dem Z4 zusammen. „Das war einfach Pech“, resümierte Jäger später, der mit Mario Merten später über Vorfall sprach. Beide waren sich einig, dass es ein unglücklicher Rennunfall war, bei dem keinen der beiden die Schuld traf.

Mit hängender Frontschürze musste der Afri-Cola-Audi an die Box. Wertvolle Zeit ging verloren und als Letzter machte sich S.Pace-Racing daran, wieder aufzuholen. „Eigentlich war das Rennen damit gelaufen. In der Klasse SP3T ist die Leistungsdichte so hoch, dass man so viel Rückstand nicht mehr aufholen kann“, meinte Teamchef Schruff. Doch damit sollte er nicht Recht behalten.

Denn schon seit dem Morgen hingen drohende Wolken am Eifelhimmel. Immer wieder gab es leichten Nieselregen, doch nass wurde die Strecke zunächst nicht. Teamchef Jochen Schruff setzte beim letzten Boxenstopp und Fahrerwechsel alles auf eine Karte. „Wir haben nichts zu verlieren, montiert Intermediates“, meinte er. Sollte es anfangen etwas stärker zu regnen, wäre es die große Chance für den Afri-Cola-Audi und dessen Schlussfahrer Harald Hennes.

Und etwa 40 Minuten vor dem Ende kann der Regen. Nicht heftig, aber stark genug, dass alles Autos mit Slicks zum Wechseln an die Box mussten. Dort nahmen sie dann Regenreifen. Doch der Regen war nur kurz und Intermediates die perfekte Wahl. Der Afri-Cola-Audi war von diesem Zeitpunkt an, schnellstes Auto in der Klasse SP3T. Bis auf Rang sieben ging es nach vorne, eh die 4-Stunden-Grenze erreicht war. „Drei Runden länger und wir hätten gewonnen“, meinte Mike Jäger.

Doch auch so, war das Team hoch zufrieden mit dem Ergebnis. In der Winterpause werden jetzt die Weichen für die Saison 2011 gestellt. Schruff kündigte bereits jetzt an: „Wir machen mit dem Auto weiter. Nur die endgültige Fahrerbesetzung steht noch nicht fest.“

S.Pace-Racing gehört zu den Schnellsten in der Klasse SP3T
„Wir wollen Stück für Stück schneller werden, um dann mit Raeder Motorsport gleichzuziehen“, das hatte Mike Jäger noch beim letzten Mal in der VLN Langstreckenmeisterschaft gesagt. Zwei Wochen später ist S.Pace-Racing (Nettersheim) einen großen Schritt weiter. Beim 6-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife bewies das Team, dass es mit seinem Afri-Cola-A3 ganz klar die zweite Kraft hinter dem TT der Boxennachbarn ist. Lediglich ein kleines technisches Problem durch eine Feindberührung warf die Mannschaft auf Rang fünf in der Klasse zurück.

Schon Zeittraining ließ S.Pace-Racing die anderen Teams aufhorchen. Mit 9:03.067 kratzte Harald Hennes an der 9-Minuten-Marke. „Ich bin sicher, dass ich noch etwas schneller fahren konnte, aber ich wollte im Qualifying nichts riskieren.“ Auch die beiden Fahrerkollegen Mike Jäger und Christian Bollrath absolvierten sehr schnelle Trainingsrunden, was für das Rennen eine positive Grundstimmung brachte.

Beim Start kaufte Harald Hennes dann der kompletten Konkurrenz den Schneid ab. Bei der Einfahrt in die Mercedes-Arena setzte er sich innen neben seine Gegner und schlüpfte an ihnen vorbei. Die konnten nicht so schnell reagieren und mussten sich hinter einigen anderen Fahrzeugen einreihen. „Typisch-Cup-Fahrer“, meinte Hennes grinsend, der solche Manöver in diversen Cup-Serien gelernt und perfektioniert hatte. Auf der Nordschleife schaffte er es, den Abstand zu seinen Gegnern sogar noch zu vergrößern, doch auf der Döttinger Höhe machte der Audi TT von Raeder Motorsport kurzen Prozess. „Der TT hat leider eine bessere Aerodynamik und die spielt er auf der langen Geraden gnadenlos aus“, sagte Teamchef Jochen Schruff, der daran arbeitet, dass dieser Vorteil bald keiner mehr ist.

Nach acht Runden, in denen Hennes nie den Anschluss an die Spitze verlor stand der erste Fahrerwechsel an. Im Kampf um die Plätze war der Afri-Cola-Audi einmal mit einem Konkurrenten in Berührung gekommen. Doch beide fuhren ohne größere Blessuren weiter. Allerdings hatte sich dabei ein Radbolzen am A3 verbogen. Beim Boxenstopp ließ sich der Reifen nur mit engagiertem Einsatz der Mechaniker lösen. Knapp zwei Minuten gingen verloren, bis das Auto wieder Vollgas geben konnte. „Zum Glück hat unsere Boxenmannschaft so gut reagiert, sonst wäre der Abstand vielleicht noch größer geworden“, Schruff ärgerte sich trotzdem über die lange Standzeit.

Denn damit war der Podestplatz innerhalb der Klasse dahin. Die Spitze in der SP3T ist so eng und hart umkämpft, dass es hier nicht um Minuten, sondern Sekunden geht. So konnte S.Pace-Racing auch trotz der schnelleren Rundenzeiten nicht mehr unter die ersten drei vorfahren. Am Ende wurde es immerhin noch der fünfte Rang in der Klasse und Platz 23 im Gesamtklassement. Mit einer Spitzenzeit von 9:07.180 Minuten fuhr der Afri-Cola-Audi die zweitbeste Zeit innerhalb der Klasse.

Das 6-Stunden-Rennen war der letzte Lauf vor der Sommerpause. In acht Wochen, am 25. September geht es mit dem achten Rennen des Jahres weiter. S.Pace-Racing wird dann erneut nach der Krone der SP3T greifen.
Frühes Ende für S.Pace-Racing durch unnötigen Unfall
S.Pace-Racing ereilte beim sechsten Lauf in der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring der wohl unnötigste Unfall, den man im Motorsport haben kann: In der vierten Runde des Rennens fuhr ein 1er BMW beim Überrunden in die vordere Seite des Afri-Cola-Audi. Der BMW war in einer anderen Klasse unterwegs und nicht einmal ansatzweise in der gleichen Geschwindigkeitsliga, wie der Audi. „Der hat mich wohl schlicht und einfach übersehen“, sagte Mike Jäger sichtlich entnervt.

Besonders ärgerlich: S.Pace-Racing war an diesem Wochenende richtig gut aufgestellt. Die Kühlungsprobleme von der Hitzeschlacht vor zwei Wochen konnten abgestellt werden und der Afri-Cola-Audi noch weiter optimiert werden. „Wir kratzen an der 9-Minuten-Marke und das bei sicherer Fahrweise“, freute sich Jäger, der auch beim sechsten Lauf zusammen mit Harald Hennes für den Wagen genannt war. „Ich gehe davon aus, dass wir ohne den Crash die Klasse hätten gewinnen können.“ Denn auch der leicht überlegene Audi TT von Raeder Motorsport fiel aus.

Das Qualifying und die ersten Runden zeigten deutlich, dass S.Pace-Racing aktuell die stärkste Kraft hinter dem TT ist. „Natürlich fehlt uns noch etwas die Erfahrung, wir sind ein junges Team. Aber Ziel muss es sein, irgendwann zu Raeder aufzuschließen und uns dann packende Duelle zu liefern“, Mike Jäger weiß, dass vor allem Erfahrung die Lücke schließen kann.

Wobei der Stammpilot schon jetzt von seiner Mannschaft sehr begeistert ist. „Die Jungs sind wirklich toll. Jochen Schruff hat ein sehr gutes Team zusammengestellt, das wirklich alles tut, um uns Piloten mit einem schnellen Auto auszustatten.“ Diesen Einsatz wollen die beiden Fahrer mit guten Leistungen an die Boxencrew zurückzahlen. Doch wenn solch unglückliche Unfälle dazwischen kommen, wird daraus nichts.

Jäger konnte mit dem Fahrzeug nach dem Crash zwar noch zurück an die Box fahren, doch die Lenkung war gebrochen. An eine Weiterfahrt unter Renntempo war nicht mehr zu denken. „Das wäre viel zu gefährlich gewesen.“ Daher musste die Mannschaft den Afri-Cola-Audi schon früh wieder auf den Anhänger laden und die Heimreise antreten.

Doch nach so einem Rückschlag wird S.Pace-Racing nicht den Kopf in den Sand stecken. Schließlich folgt in nicht einmal zwei Wochen der Höhepunkt der VLN-Saison – das 6-Stunden-Rennen. „Wir wissen, dass wir ganz vorne mitfahren können, also werden wir es wieder versuchen“, Mike Jäger gibt sich kämpferisch und spricht dem ganzen Team damit aus dem Herzen.
 
S.Pace-Racing mit Podestplatz in der umkämpften Klasse SP3T
Hätte man Mike Jäger und Harald Hennes vor dem fünften Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft gesagt, dass sie am Ende auf dem Treppchen landen würden – sie hätten wohl nur müde gelächelt. Denn der Afri-Cola-Audi von S.Pace-Racing hatte schon im Training mit Temperaturproblemen zu kämpfen. „Wenn das Auto zu heiß wird, fehlt uns einfach Leistung. Die benötigen wir aber, um mit den Konkurrenten mithalten zu können“, erklärte Jäger am Abend vor dem Rennen.

Die Mannschaft um Teamchef Jochen Schruff muss aber über Nacht die richtigen Einstellungen gefunden haben, denn trotz großer Hitze am Renntag war die Motortemperatur nur zweitrangig. Das Turboaggregat auf der Vorderachse leistete gute Dienste und mit gebremstem Schaum belegte das Fahrerduo nach dem Qualifying mit dem siebten Rang einen Platz im Mittelfeld. Die Führenden waren aber durchaus in Reichweite. „Leider stellte sich im Zeittraining ein Problem an der Antriebswelle sein, sodass wir nicht viele schnelle Runden drehen konnten“, sagte Mike Jäger. Sein Lob ging eindeutig an die Mannschaft von S.Pace-Racing, die es dem Afri-Cola-Audi überhaupt ermöglichte, später im Rennen an den Start zu gehen und ein heißes Rennen zu erleben.

Heiß war das Stichwort des Tages. Denn während sich langsam aber sicher im äußersten Westen die ersten Unwetter zusammenbrauten, wurde der Nürburgring regelrecht gekocht. Über 30 Grad im Schatten und Temperaturen jenseits der 50 Grad in den Cockpits sollten Fahrern und Autos das Rennen schwer machen. Somit sollte es eine echte Härteprobe für den eh schon zur Hitze neigenden Motor des Afri-Cola-Audis werden.

Und er hielt durch. Bis zur 18. Runde hatte S.Pace-Racing mit seinen beiden starken Fahrern die führende Truppe von Raeder Motorsport in Schlagdistanz vor sich. Keine Minute fehlte mehr zum Audi TTS, als eine Sicherung ihren Dienst versagte und der Afri-Cola-Audi ausrollte. Jäger handelte schnell, informierte die Boxenmannschaft per Funk, wo er gestrandet war und ließ sich die neue Sicherung bringen. 18 Minuten später, war er wieder im Rennen. Allerdings fiel der Wagen dadurch auf den dritten Rang zurück. Auch der am Ende zweitplatzierte Opel Astra von Kissling Motorsport mit Volker Strycek am Steuer war uneinholbar vorbei gezogen. Vorher war der Opel für den Afri-Cola-Audi keine echte Konkurrenz.

„Das war wirklich schade, denn der Audi lief wirklich gut“, Mike Jäger ärgerte sich durchaus über den kurzen Stillstand. Doch spätestens seit diesem Rennen ist der Ehrgeiz des Rennfahrers so richtig erwacht. „Mit uns ist jetzt zu rechnen“, wurde zu seinem Satz des Wochenendes.

Schon beim nächsten Lauf in knapp zwei Wochen, 17. Juli, will er beweisen, dass der Afri-Cola-Audi auch die oberste Stufe des Treppchens erreichen kann.
 
Afri-Cola-Audi mit hervorragendem 24h-Rennen

„Ich bin unglaublich stolz auf meine Mannschaft. Wir sind ein so junges Team und haben auf Anhieb dieses tolle Ergebnis geholt“, S.Pace-Racing-Teamchef Jochen Schruff lobte die komplette Crew. Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hatte die Mannschaft mit dem Afri-Cola-Audi Rang sechs innerhalb der starken Klasse SP3T und zugleich Platz 35 im Gesamtklassement herausgefahren. Zudem war der A3 der mit 9:29.017 Minuten der drittschnellste Wagen seiner Klasse.

Damit hat das in der Winterpause neu gegründete Team mehr als einen Achtungserfolg geholt, denn die Performance des Afri-Cola-Audis und seiner vier Piloten war einwandfrei. Mike Jäger, Christian Bollrath, Harald Hennes und Marcus Löhnert pushten sich gegenseitig zu einer starken Mannschaftsleistung, die gegen Ende richtig spannend wurde.

Denn kurz vor dem letzten Stint und dem Zieleinlauf lag das Team noch knapp hinter dem sechsten der Klasse. Beide Autos kamen fast zeitgleich an die Box. Motiviert, weiter nach vorne zu kommen, lieferte die Boxenmannschaft einen sehr schnellen Stopp ab, um Mike Jäger als Schlussfahrer auf die Reise zu schicken. Der Coup gelang und am Steuer ließ sich der Teamchef die gewonnene Platzierung nicht mehr nehmen.

„Wir haben natürlich auch das Glück gehabt, dass man bei einem 24-Stunden-Rennen benötigt“, sagte Mike Jäger hinterher. Zweimal wurde es für den Afri-Cola-Audi richtig eng. Zum einen wurde Jäger in der Nacht in einen Unfall verwickelt, bei dem die Achse hinten links brach. „Ich konnte aber noch mit eigener Kraft an die Box fahren, wo meine Mannschaft in 16 Minuten die Hinterachse wechselte.“ Normale Werkstätten benötigen dafür in der Regel die vierfache Zeit. „Auch dafür muss ich meine Mannschaft einfach nochmal loben“, Jochen Schruff war begeistert, wie konzentriert und schnell die Boxencrew arbeitete.

Am frühen Morgen musste die Mannschaft dann erneut den Atem anhalten, als Christian Bollrath beim Überrunden von seinem Gegner übersehen wurde. Anders ist es nicht zu erklären, dass der langsamere BMW klassisch die Tür zumachte und in die Seite des Afri-Cola-Audis krachte. Bollrath konnte keine Beeinträchtigung des Fahrverhaltens feststellen, weshalb er seinen Stint normal zu Ende fuhr. Als er fünf Runden später an die Box kam, sah die Mannschaft das Ausmaß: eine Felge hatte ein Loch und der Frontsplitter war deutlich lädiert. Glücklicherweise war die Felge nicht gebrochen, was einen heftigen Abflug mit sich hätte bringen können.

„Noch mal gut gegangen“, kommentierte Jochen Schruff, der überglücklich war, beim ersten 24-Stunden-Rennen von S.Pace-Racing mit einer perfekten Mannschaftsleistung ins Ziel gekommen zu sein.

 
Mike Jäger spricht sein Beileid aus

„Manchmal sind so Dinge, wie ein Rennergebnis, einfach völlig uninteressant, vor allem, wenn so etwas, wie heute passiert“, Mike Jäger von S.Pace-Racing zeigte sich geschockt bezüglich des schweren Unfalls in der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, bei dem ein Fahrerkollege sein Leben verlor.

Das gesamte Team spricht der Familie und den Freunden des Fahrerkollegen sein Beileid aus. „Alles Sportliche rückt hinsichtlich des schrecklichen Ereignisses einfach in den Hintergrund und es Bedarf keiner weiteren Erklärung“, meinte Jäger, „mir fehlen im Moment dazu einfach die Worte.“

 
Afri-Cola-Audi landet auf Rang drei

Nach dem enttäuschenden ersten Rennen, dass die Mannschaft S.Pace-Racing mit technischen Problemen – die aus einem Trainingsunfall herrührten – frühzeitig beenden musste, folgte jetzt beim zweiten Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ein fantastisches Ergebnis. Der Afri-Cola-Audi landete auf Rang drei der stark besetzten Klasse SP3T. Stammfahrer und Teammitbesitzer Mike Jäger (Kaiserslautern) wurde bei dem vierstündigen Ritt über die Nordschleife von Peter Oberndorfer (Starnberg) am Steuer unterstützt.

„Das Rennen hat richtig viel Spaß gemacht. In dem Audi A3 steckt so viel Potential, dass wir heute noch nicht ganz abgerufen haben, da wir erst einmal in Ruhe ankommen wollten“, verriet Mike Jäger kurz nach dem Rennen. Und auch der zweite Teamchef Jochen Schruff zeigte sich begeistert: „Der Dank geht an beide Piloten und meine Mannschaft. Wir haben gut zusammen gearbeitet und gemeinsam dieses tolle Ergebnis geschafft. Aber da ist noch mehr drin.“

Bei nahezu perfekten Bedingungen mit strahlendem Sonnenschein und kühlen Temperaturen um 10 Grad ließ es das Duo Jäger/Oberndorfer zunächst ruhig angehen. Im Training begnügten sich die beiden mit Startplatz sieben in der Klasse SP3T. Sie vertrauten darauf, dass ein Langstreckenrennen nicht im Qualifying oder den ersten Kurven entschieden wird. Mit kontinuierlich schnellen Zeiten wollten sie vom Start weg Boden auf die Konkurrenten gut machen.

Die besonnene Taktik ging voll auf. Runde um Runde überholte das Duo die Gegner bestehend aus Seat Leon Supercopa, Audi TTS, OPC Race Camp Opel oder auch Subaru Impreza. Dabei hielten sie sich auch aus den zahlreichen haarsträubenden Scharmützeln auf der Piste heraus. Die Sonnenstrahlen schienen dem ein oder anderen Fahrer den Helm etwas zu stark erhitzt zu haben, anders waren die teilweise grenzwertigen Manöver auf der Strecke nicht zu erklären. Entsprechend viele Unfälle und Gelbphasen säumten die knapp 25 Kilometer lange Nordschleife.

Der Afri-Cola-Audi blieb von solchen Problemen verschont und auch die Technik funktionierte einwandfrei. „Wir hatten nach dem letzten Rennen den Fehler eindeutig gefunden, der ja aus dem Trainingsunfall stammte. Jetzt läuft unser Baby wieder einwandfrei“, kommentierte Schruff, der mit der persönlichen Bestzeit des A3 von 9:15.887 Minuten sehr zufrieden war. Auch Mike Jäger stimmte die schnellste Runde zufrieden. „Sicherlich ist auch eine Runde unter neun Minuten möglich, doch dazu müssen wir erst einmal mehr Erfahrung mit dem Afri-Cola-Audi sammeln.“ Denn einfach ist der schwarze Renner nicht zu steuern. „Sobald Du Dir ein wenig Gummiabrieb auf die Reifen sammelst wird die Fahrt zum echten Eiertanz“, sagt Jäger, „solange Du sauber fährst ist das Auto dagegen total gutmütig.“

Dich nächste Chance, Erfahrungskilometer zu sammeln bietet sich bereits in knapp zwei Wochen. Am 24. April startet schon der nächste Lauf der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring.

 
Starke Leistung der Mechaniker wurde nicht belohnt

Es gibt Tage, an denen wäre man am besten gar nicht erst aufgestanden. Samstag, der 27. März, war so ein Tag für Jochen Schruff und seine Mannschaft von S.Pace-Racing. Nach einer harten Woche mit wenig Schlaf in der der Afri-Cola-A3 fit für den Start in der Langstreckenmeisterschaft wurde, sollte im ersten Rennen des Jahres der verdiente Lohn für die Mühen kommen, doch eine defekte Benzinpumpe machte die ganze Arbeit zunichte. „Das ist Pech, aber es ist kein großer Schaden, den wir daheim in der Werkstatt schnell korrigieren können“, sagte Schruff ein wenig geknickt.

Dabei hatte es unter der Woche noch so gut ausgesehen. Der Afri-Cola-A3 wurde nach seinem Unfall in der Probe- und Einstellfahrt in Rekordzeit wieder flott gemacht. Bereits zwei Tage nach dem Crash waren die groben Schäden behoben und Lackierer und Beschrifter konnten ihren Job angehen. Etwas problematisch zeigten sich die Umbauarbeiten an der neuen Font, doch pünktlich zum Rennen war alles an seinem Platz und der Audi wie neu. Jedes Zahnrad im Team hat die Woche über perfekt ineinander gegriffen und machte die Reparatur so schnell erst möglich. Dafür gab es ein großes Lob an die gesamte Truppe vom Teamchef Schruff.

Allerdings zeigten sich schon im Zeittraining erste Probleme mit der Kraftstoffzufuhr. „Wir haben nicht genügend Druck“, meinte auch der Fahrer und zweite Teamchef Mike Jäger. Nach lediglich zwei Runden stellte Jäger den Afri-Cola-A3 in der Box ab. „Wir werden starten, aber die Probleme sind nicht weg“, kommentierte er. Bereits in der ersten Runde beließ es Jäger dann auch dabei und kehrte in die Box zurück.

Eine erste Analyse lässt vermuten, dass die Kraftstoffpumpe bei dem Unfall einen Anstoß erhalten hat. Der hier raus resultierende Federtellerbruch beschädigte die Nockenwelle so stark, das selbst mit der nach dem Training eingebauten neuen Pumpe nicht genug Druck aufgebaut werden konnte. „Wir müssen jetzt zu Hause die Nockenwelle austauschen und dann sind wir voll einsatzbereit. So schnell lassen wir die Köpfe nicht hängen“, Schruff ist hoch motiviert und hofft, dass Mike Jäger beim nächsten Lauf am 10. April wieder voll angreifen kann und er dann der Boxencrew mit einem tollen Ergebnis für die starke Arbeit danken kann.

 
Unfall mit glimpflichen Folgen

Bei den Probe- und Einstellfahrten der VLN wurde unser Audi A3 in einen Unfall verwickelt. Entgegen diverser Gerüchte im Fahrerlager wurde der Fahrer (Mike Jäger saß nicht am Steuer) nicht verletzt und konnte uns schon kurz darauf im Team-LKW den Unfallhergang schildern. Demnach kam das Auto von der Piste ab und schlug frontal in die Leitplanken ein.

Glücklicherweise sahen die Folgen schlimmer aus als befürchtet. Zwar wurde die Front des A3 beschädigt, doch bis zum ersten Lauf am kommenden Wochenende werden wir das Auto wohl wieder reparieren können und somit zum Start der Saison einsetzen können.

S.Pace-Racing übernimmt A3 von Raeder Motorsport

Kurz nach Hochzeiten kommt es manchmal zu echten Wunderkindern. Kinder, die nur wenige Wochen nach der Hochzeitsnacht zur Welt kommen. Ähnlich war es auch bei S.Pace-Racing: Kaum haben sich Jochen Schruff und Mike Jäger durch die Gründung der GmbH „verheiratet“ können die beiden jetzt auch schon ihr erstes Baby präsentieren, den bisher schnellste Fronttriebler auf der Nürburgring Nordschleife, einen Audi A3. Doch dieses Wunderkind ist kein Neugeborenes. Bisher wurde der A3 von Raeder Motorsport erfolgreich in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring eingesetzt. Jetzt übernimmt S.Pace-Racing den schnellen Boliden. „Wir waren schon länger mit Raeder im Gespräch und sind froh, dass er jetzt unser Einsatzfahrzeug wird“, sagt Teamchef Jochen Schruff. Bisher startete die Mannschaft mit einem Seat Leon Supercopa innerhalb der Seat Cup Klasse. „Der Seat war ein tolles Auto, doch jetzt machen wir einen Schritt weiter vorwärts“, erklärt Schruff. Zudem war bis zuletzt nicht klar, ob genügend Teilnehmer in der Seat-Klasse starten würden.

„Ich möchte nicht nur ein konkurrenzfähiges Auto, sondern auch Konkurrenten haben“, sagt der Stammfahrer und zweiter Teamchef Mike Jäger. Auch deshalb wagt sich S.Pace-Racing aus der dünn besetzten Seat Klasse in die starke SP3T. „Die Gegner sind stark, aber wir haben mit dem A3 das beste Auto aus dem letzten Jahr“, weiß Jäger. Sechs Klassensiege, zwei zweite Plätze, kein technischer Ausfall und neun Starts aus Reihe eins sind die beeindruckende Bilanz, die Raeder Motorsport im vergangenen Jahr mit dem Auto erreicht hat. „Wir müssen natürlich realistisch sein: zu diesem guten Auto gehörten 2009 auch sehr starke Piloten. Noch sind wir nicht so weit, mit dem A3 unter neun Minuten zu bleiben, wie es Christoph Breuer geschafft hat“, Mike Jäger hofft aber mit dem Auto nun die besten Voraussetzungen für Top-Platzierungen geschaffen zu haben.

Alles andere wird sich über die Saison zeigen. Da die Technik zwischen dem Seat und dem Audi nicht stark variiert und auch das Fahrverhalten der beiden Fronttriebler ähnlich ist, sollte die Umstellung aber schnell gelingen. Wer gemeinsam mit Mike Jäger ins Lenkrad den Audi greift steht noch nicht fest. „Wir sortieren uns noch und werden bei den Einstellfahrten am 20. März eine komplette Saisonübersicht liefern können“, Schruff hat seinen zweiten Fahrer aber schon fest im Visier.

Neben den A3 setzt S.Pace-Racing gemeinsam mit dem Team Bohnhorst einen Seat Leon Supercopa ein. Fahrer Harald Hennes war auch schon 2009 von der Arbeit der S.Pace-Racing Mannschaft überzeugt und bleibt ihr deshalb treu. Allerdings wird auch er sich in der Klasse SP3T anmelden. „Nur wenn sich mindestens fünf Autos für die Seat-Klasse einschreiben und um die Seat Langstrecken Challenge mitkämpfen wollen, werden wir unser Auto auch dort einschreiben“, erklärt Jochen Schruff, der sich die Situation erst einmal in Ruhe anschauen möchte.

 
Neue Internetseite ist online
Mike Jäger bringt seine Internetseite an den Start. Zukünftig werden hier stets die neuesten Nachrichten über den Rennfahrer und seine Ergebnisse aus den Rennen erscheinen. Der erste wichtige Termin für Mike ist der 20. März, an dem die Test- und Einstellfahrten der VLN starten sollen. Hoffen wir, dass der Schnee in der Eifel bis dahin weg ist und die Testfahrten problemlos gestartet werden können. Gleiches gilt natürlich auch für den ersten VLN-Lauf nur eine Woche später.
 
Klassensieg zum Saisonfinale für den Afri-Cola-Seat
Nachdem es beim vorletzten Lauf sehr unglücklich für den Afri-Cola-Seat ausging – gebrochene Benzinleitung etwa einen Kilometer vor dem Ziel – konnte die Mannschaft von S Pace Racing jetzt jubeln. Mike Jäger und Harald Hennes fuhren mit dem Seat Leon Supercopa zu einem nie gefährdeten Klassensieg. Lediglich kur vor dem Start wurde es eng für den schwarzen Renner.

Der Renntag begann schon viel versprechend für den Afri-Cola-Seat. Mit 9:38.920 Minuten sicherten sich Hennes und Jäger die Poleposition innerhalb der intern ausgetragenen Seat Langstrecken Challenge. „Der Wagen liegt richtig gut. Ich denke dass wir heute endlich den längst überfälligen Klassensieg holen können“, prognostizierte Jäger kurz vor dem Start.

Dass dieser Sieg am seidenen Faden hängen kann, sollte sich noch vor Fallen des Startsignals zeigen. Das führende Fahrzeug der Startgruppe hatte zum Pacecar eine große Lücke gelassen. Dieses wartete knapp hinter der letzten Schikane vor Start-Ziel beinahe stehend auf das Feld. Als die Autos dann zügig auf das Pacecar aufschlossen, mussten alle hart bremsen. Mike Jäger im Afri-Cola-Seat wurde bei Ausweichmanövern von einigen Konkurrenten getroffen und musste die Startlinie in der Box überqueren. Dort wurde der Wagen fluchs mit Tape wieder flott gemacht, bevor Jäger seine Aufholjagd starten konnte.

Doch glücklicherweise hielten sich die Schäden in Grenzen, weshalb nach wenigen Runden der Anschluss an die Konkurrenz wieder hergestellt war und der Afri-Cola-Seat in seiner Klasse wieder die Führung übernehmen konnte. „Ich habe wirklich Glück gehabt“, freute sich Jäger, „zum Glück habe ich mit S Pace Racing und seinem Teamchef Jochen Schruff eine hervorragende Mannschaft im Rücken, die den Seat wirklich schnell wieder fahrbereit machte.“

Auch Teamkollege Harald Hennes war von der Performance des Afri-Cola-Seat begeistert und brannte schnelle Zeiten in den Asphalt. Er baute die Führung innerhalb der Seat Langstrecken Challenge weiter aus, sodass nach vier Stunden Renndistanz der Sieg sicher war.

„Mit diesem Sieg gehen wir zufrieden in die Winterpause“, meinte Jäger. In den nächsten Wochen wird sich das Team neu aufstellen, um 2010 gestärkt in die Saison zu gehen. „Wir werden sicher weiter mit unserem Seat an den Start gehen und natürlich bleiben wir auch S Pace Racing treu“, kündigte Jäger an. Um die Kosten- und Fahrerstruktur zur optimieren erwägt der Fahrer mit einem zweiten Team zu fusionieren – ob es dazu kommt, werden allerdings die nächsten Wochen zeigen.